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    <title>Knotenpunkte (Leben und so.) : Rubrik:Abschied</title>
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    <description>Leben und so.</description>
    <dc:publisher>Katharina Burkhardt</dc:publisher>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-24T12:22:43Z</dc:date>
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    <title>Knotenpunkte</title>
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  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5389849/">
    <title>Waking the family</title>
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    <description>Zur deutschen Übersetzung geht&apos;s &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5389859/&quot;&gt;&lt;b&gt;hier&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When my eyes are closed and in the confusion of&lt;br /&gt;
all that light inside my skull,&lt;br /&gt;
I am waiting on a remembrance, like an item on a list &lt;br /&gt;
of exemplary To Dos, of that person&lt;br /&gt;
or group that I am meant still to meet; they are a sacred family&lt;br /&gt;
touting for a lift from a passing bus, they squint at my&lt;br /&gt;
puzzlement in an ineffable silence, moving in their&lt;br /&gt;
perfectly coloured clothes as if about to begin&lt;br /&gt;
the important journey, not a final curtain call,&lt;br /&gt;
but the beginning of a major passage through mountains&lt;br /&gt;
they will never own or know, a family of marmosets&lt;br /&gt;
with a mission beyond the forests warm cover.  They &lt;br /&gt;
are always ready, gathering their belongings,&lt;br /&gt;
shifting back their out-of-place locks from their white eyes&lt;br /&gt;
that are cast in different directions, looking as if one, like&lt;br /&gt;
the Burghers of Calais, grouped together yet quietly in&lt;br /&gt;
despair moving up through the flattening mist.&lt;br /&gt;
Who are these lovers of mine, my closest destinies, lilacs&lt;br /&gt;
of the soul, waiting upon my disappearing self?&lt;br /&gt;
I know I am required to meet them, pass my hand to&lt;br /&gt;
them like a visa to a border guard, wait with them&lt;br /&gt;
as they make their chartings of the mountains,&lt;br /&gt;
remembering in advance the past that becomes now and&lt;br /&gt;
the future that is a heady longing, remembering the wind&lt;br /&gt;
that has breathed by over me into the watery reeds, warming&lt;br /&gt;
the early steps around the mountain plains.&lt;br /&gt;
My mind is the summit of this mountain, the central one&lt;br /&gt;
in the perfectly immobile range that cannot smile&lt;br /&gt;
nor speak nor show anger, remaining always either&lt;br /&gt;
the beneficent friend or the indifferent enemy.&lt;br /&gt;
I do not know where I am, but beneath my feet&lt;br /&gt;
is silver grass, remnants of a moon spangled banner&lt;br /&gt;
and fields and fields of question marks begging&lt;br /&gt;
for attention.  Am I in heaven here? Or,&lt;br /&gt;
in a mirror of mirrors, holding &lt;br /&gt;
a final picture of green and blue, mild as honey water?&lt;br /&gt;
The group of shuffling persons is near again,&lt;br /&gt;
angling across the skyline, a jagged shadowed group&lt;br /&gt;
of desperate intimacy, looking through blind eyes as the day goes.&lt;br /&gt;
The border guards are gone, my visa is damp and blurred,&lt;br /&gt;
a memory of the future, coveting a history of eclipses&lt;br /&gt;
in an undertone, in the silence of a few pages,&lt;br /&gt;
a visa, stamped for one visit.  Do I search for the family&lt;br /&gt;
or are they searching for me?  Why are they blind&lt;br /&gt;
on the mountain summit yet walk with a deliberation,&lt;br /&gt;
a likelihood of getting somewhere, through the storm garden,&lt;br /&gt;
purposeful against my un-purpose, my inevitability?&lt;br /&gt;
I wish them to be the future held up&lt;br /&gt;
in a cup of warm hands, the garland of barbaric smiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by Guy Barker, &lt;br /&gt;
February 2008</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2008-12-18T14:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5341881/">
    <title>Gedenken</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5341881/</link>
    <description>Viele Menschen waren gestern am Totensonntag auf den Friedhöfen unterwegs, um im Gedenken an geliebte Verwandte und Freunde Blumen und Tannengestecke auf die Gräber zu legen. Bei frostigen Temperaturen und fahlblauem Winterhimmel besuchte auch ich das Grab meiner Eltern, ließ meine Erinnerungen treiben, zündete ein Licht an und sammelte ein paar dunkelrote Ahornblätter von der hartgefrorenen Erde auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen, die mir begegneten, kamen meistens in kleinen Gruppen daher, Alte und Junge, Verwandte, Freunde, die sich zum gemeinsamen Erinnern auf den Weg gemacht hatten. Nur Wenige waren, so wie ich, alleine unterwegs, und es waren immer Frauen. Wir schauten einander wissend in die Augen und gingen anschließend schweigend weiter. Wir Frauen sind oft alleine mit unserer Trauer. Nicht nur, weil die Männer meistens viel früher sterben und ihre Frauen zurücklassen, sondern auch, weil Frauen öffentlicher trauern. Sie gehen auf den Friedhof, pflegen die Gräber, schmücken sie mit Blumen, Steinen und anderen Symbolen ihrer Liebe. Sie sprechen über ihren Verlust, ihren Schmerz, ihre Erinnerungen. Sie schämen sich nicht, auch nach vielen Jahren noch Tränen zu vergießen, weil sich die Lücke nie schließen ließ, die jemand hinterlassen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer machen ihre Trauer häufig still mit sich selbst ab. So, wie es ihnen immer noch schwerer als Frauen fällt, über Gefühle zu sprechen, so finden sie auch für das Abschiednehmen und Gedenken andere, weniger öffentliche Wege. Für uns Frauen ist das manchmal schwer auszuhalten, weil wir glauben, die Männer würden nicht trauern, sie würden ihren Schmerz verdrängen. Doch das ist keineswegs so, sie trauern eben nur anders. Es gibt kein Richtig oder Falsch beim Trauern. Wichtig ist nur, dass man für sich einen Weg findet, der stimmig ist, der zu einem selbst passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft hilft es, Trauer zu verarbeiten, indem man etwas mit seinen Händen macht. Daher gibt es viele Künstler, die sich intensiv mit Abschied und Gedenken auseinander setzen. Einige Ergebnisse sind jetzt in einer Ausstellung im &lt;a href=&quot;http://tinyurl.com/59sml6&quot;&gt;&lt;b&gt;Hamburger Lotsenhaus&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zu sehen. Vier Künstler haben sich auf sehr unterschiedliche Weise dem Thema genähert. Die Bandbreite reicht von Keramiken über Metallskulpturen und florale Kunstwerke bis hin zu außergewöhnlich gestalteten Urnen und Särgen. Dabei hat diese Ausstellung nichts Morbides oder Effekthaschendes an sich. Es sind vielmehr die leisen Töne, die hier überwiegen. Es geht um eine würdevolle Auseinandersetzung mit dem Tod, um den Versuch einer Annäherung an etwas, das vielen Menschen Angst macht und das sie lieber verdrängen möchten. Und doch können wir das nicht. Kaum ein erwachsener Mensch ist noch nicht mit dem Tod konfrontiert worden, musste noch nicht Abschied nehmen von Großeltern, Eltern, Freunden oder gar Kindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitarbeiter des Hamburger Lotsenhauses schlagen nicht nur mit dieser Ausstellung Brücken. Sie stellen auch schön gestaltete &lt;a href=&quot;http://www.hamburgleuchtfeuer.de/index.php?id=17&quot;&gt;&lt;b&gt;Räume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zur Verfügung, in denen alle Menschen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit, die Möglichkeit haben, Abschied zu nehmen und für sich selbst ihre ganz persönlichen Momente des Erinnerns zu schaffen. Vielleicht spricht dieser besondere Ort ja sogar Männer an, die es nicht so mit Friedhöfen und Blümchen haben, und ermutigt sie, neue Wege des Gedenkens zu finden.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-24T09:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5250073/">
    <title>Erinnerung</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5250073/</link>
    <description>&lt;i&gt;Tot ist nur, wer vergessen wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vers steht auf einem Gedenkstein für Opfer des Zweiten Weltkrieges. Ich finde ihn immer wieder aufs Neue sehr tröstlich. In der Erinnerung begleiten uns geliebte Menschen auch über ihren Tod hinaus auf unseren Wegen und sind uns nahe. Manchmal sprechen wir mit ihnen, wir träumen nachts von ihnen, oder wir spüren einfach nur ihre Präsenz auf eine Weise, für die es oft keine Worte gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist niemals nur Abschied, er ist immer auch ein Weitergehen, ein Verändern von Beziehungen und Sichtweisen. Wer das selbst erfährt, kommt dem Geheimnis des Lebens ein wenig mehr auf die Spur und hat vielleicht vor dem eigenen Tod oder dem Tod geliebter Menschen nicht mehr ganz so viel Angst.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-12T08:49:00Z</dc:date>
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