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    <title>Knotenpunkte (Leben und so.)</title>
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    <description>Leben und so.</description>
    <dc:publisher>Katharina Burkhardt</dc:publisher>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-21T18:37:12Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/knotenpunkte/images/icon.jpg">
    <title>Knotenpunkte</title>
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  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6052139/">
    <title>Liebe wird aus Mut gemacht</title>
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    <description>Am liebsten würde ich meinen Job hinschmeißen und eine Zeitlang gar nichts machen, sagt eine Bekannte, und sie sagt es in einem so nachdenklichen Ton, dass ich weiß, es ist nicht nur so im momentanen Frust dahergeredet. Und zu deinem Freund ziehen? frage ich. Er hat eine gut bezahlte Stelle in einem EU-Nachbarstaat, und die beiden sehen sich bestenfalls alle paar Wochen. Meine Bekannte nickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte ihr allerhand zu bedenken geben: Willst du dich wirklich von einem Mann abhängig machen, mit dem du bisher nur im Urlaub zusammen gelebt hast? In einem Land noch dazu, wo du nicht mal die Sprache beherrscht? Ohne eigene Berufsperspektiven? Warum wartest du nicht ab, ob du ihn in zwei Jahren immer noch liebst? Aber Bedenken hat sie erstens selber genug, und zweitens verfüge ich auf diesem Gebiet weder über &lt;a href=&quot;http://katharina-burkhardt.de/coaching.php&quot;&gt;&lt;b&gt;Frau Burkhardts professionelle Kompetenz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, noch würde ich mich auch nach neunzehn weitgehend geglückten gemeinsamen Jahren jemals als Expertin für Männerhaltung ausgeben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dessen zitiere ich &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=BwGTY12frus&quot;&gt;&lt;b&gt;Nena&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Liebe wird aus Mut gemacht: aus Übermut, aus Wagemut, aus Wehmut  und manchmal, seien wir doch ehrlich, aus einer gehörigen Portion Wankelmut. Mit Anfang Zwanzig, bis über beide Ohren verliebt und von einer monatelangen Fernbeziehung emotional ausgezehrt, erschien es mir einst kein großes Ding, ihn zu überwinden. Später werden die Hürden immer höher. In unserem Freundeskreis erleben wir gerade, wie ein alter Junggeselle damit hadert, dass seine Freundin, ihrerseits Langzeitstudentin mit ebenso vielen Semestern WG-Erfahrung, eine Wohnung geerbt hat, in die er nun mit ihr einziehen soll. Ein eigenes Arbeitszimmer hat er schon ausgehandelt; nun müssen Designer-Regale für seine CD-Sammlung her, die sich bisher wüst auf dem Boden stapeln durfte. Wer an welchen Wochentagen kochen und putzen muss, ist noch nicht raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Pärchen, zwei ehrgeizige Akademiker, die sich absolut nicht vorstellen können, außerhalb der Uni zu arbeiten, hangelt sich von einem Kompromiss zum nächsten: er in Bulgarien, sie in Detroit; beide in Kanada, er auf einer Professur, während sie sich mit mageren Lehraufträgen begnügt. Und eine Freundin aus Übersee, die eine Aufenthaltsgenehmigung, aber keine Arbeitserlaubnis hat, erzählt mir immer wieder, wie schwer es ihr fällt, nichts zur Haushaltskasse beitragen zu können. Mit der behördlich auferlegten Heirat wird sich wenigstens das ändern. Selbst Michelle Obama, deren Ehe in den Medien mal als glamouröse Traumromanze, mal als postfeministisches Ideal gefeiert wird, bekannte jüngst in einem sehr offenherzigen &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/world/2009/nov/15/barack-michelle-obamas-marriage&quot;&gt;&lt;b&gt;Interview&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, wie schwierig es sein kann, ihr Leben mit dem mächtigsten Mann der Welt zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ertappe ich mich bei dem ketzerischen Gedanken, ob nicht früher doch alles einfacher war: als man von seinem Gehalt eine ganze Familie ernähren konnte und frau sich mit der Hochzeit oder spätestens mit der Geburt des ersten Kindes ganz selbstverständlich in finanzielle, ja in existenzielle Abhängigkeit von ihm begab. Diese Zeiten sind vorbei  zum Glück: Dass noch heute Frauen  oft, aber längst nicht immer  die größeren Opfer bringen, von der First Lady bis zu meiner unschlüssigen Bekannten, steht auf einem anderen Blatt. Trotzdem kann ich sie nur ermuntern, sich auf das Wagnis einzulassen, ihrem Herzen einen Ruck und ihrer Beziehung eine Chance zu geben. Vielleicht wird daraus etwas Dauerhaftes, bis dass der Tod sie scheidet, vielleicht auch nur ein kurzes Abenteuer in der Fremde; vielleicht lernt sie, ihren Gefühlen nie wieder zu trauen, oder vielleicht wird sie beim nächsten Mal von Anfang an klarer wissen, was sie will und was nicht  alles besser als das Bedauern über eine  ausgeschlagene Gelegenheit, eine nie gelebte Erfahrung!</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T09:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6045714/">
    <title>Meisern Sie Ihr Leben!</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6045714/</link>
    <description>Wissen Sie, was meisern ist? Nein? Ich ehrlich gesagt auch nicht. Allerdings weiß ich, dass in diesem Verb viel Kraft zu stecken scheint und es auf geradezu magische Weise zu Erfolg verhilft. Wie das gehen kann? Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte kürzlich bei &lt;a href=&quot;http://xing.com&quot;&gt;&lt;b&gt;Xing&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; auf meinen Vortrag &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6029777/&quot;&gt;&lt;b&gt;Mittendrin! Wie Frauen erfolgreich ihre Lebensmitte meistern&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;  hingewiesen. Und wie das manchmal so ist, war ich etwas in Eile und überblickte nicht gleich, was ich da in die kleinen, unkomfortablen Formularfelder tippte. Flüchtig gegenlesen, abschicken und  zack!  stand mein Text nicht nur für alle Welt sichtbar im Netz, sondern ging auch als Einladung an etliche Frauen hinaus. Es dauerte nur ein, zwei Minuten, bis ich entdeckte, dass sich ausgerechnet in die Überschrift der Fehlerteufel eingeschlichen und ein kleines t gefressen hatte. So stand da nun Wie Frauen erfolgreich ihre Lebensmitte meisern. Wie peinlich war das denn! Ausgerechnet mir als Texterin unterlief so ein fataler Fehler. Ich hätte im Erdboden versinken mögen und verfluchte dieses blöde Internet, das so gnadenlos den letzten Mist ins Universum posaunt, ohne dass es die Möglichkeit gibt, eine groß angelegte  und vor allem heimliche!  Rückholaktion zu starten. Zwar konnte ich den Text bei Xing korrigieren, aber die automatisch verschickten Einladungen ließen sich natürlich nicht rückgängig machen. Lediglich eine zweite, korrigierte Version rettete meine Ehre etwas. Hey Leute, signalisierte ich damit, ich hab selbst gesehen, dass ich schlampig gearbeitet habe. Unangenehm war mir, der Perfektionistin, die Sache trotzdem weiterhin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag klingelte mein Telefon. In der Leitung war eine Frau, der ich vor längerer Zeit mal bei einem Workshop begegnet war. Wir hatten damals zwar Adressen getauscht, aber außer einer Vernetzung bei Xing passierte nichts weiter  bis zu jenem Anruf. Die Frau arbeitet ebenfalls als Texterin und Lektorin. Sie amüsierte sich köstlich über die fehlerhafte Einladung, die sie auch erhalten hatte. Du bist vermutlich im Erdboden versunken, was? fragte sie, und ich war froh, dass sie nicht sehen konnte, wie rot ich wurde. Von einer Kollegin auf diesen Fauxpas hingewiesen zu werden, war ja noch viel unangenehmer. Doch dann stellte sich heraus, dass dieser kleine Fehler die Kollegin keineswegs abgeschreckt, sondern neugierig gemacht hatte. Sie schaute sich meine Website an, stellte fest, dass es dort keine weiteren meisern-Pannen zu lesen gibt, und war schließlich so begeistert, dass sie mich anrief. Wir führten ein sehr langes, sehr nettes Gespräch miteinander. Am Ende erhielt ich fast einen neuen Auftrag und hatte außerdem eine Kooperation in Aussicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal können kleine Fehler also durchaus charmant und nützlich sein. Vielleicht, weil sie von Lebendigkeit zeugen. Absolute Perfektion kann schließlich auch langweilig und steril wirken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele meiserhafte Begegnungen.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T11:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6029777/">
    <title>Mittendrin! Wie Frauen erfolgreich ihre Lebensmitte meistern</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6029777/</link>
    <description>Graue Haare, Brille, Falten - ab 40 lässt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit sichtbar nach. Auch im Alltag verändert sich vieles. Die Kinder gehen aus dem Haus, die eigenen Eltern werden pflegebedürftig und sterben, auf dem Arbeitsmarkt sind Berufstätige ab 45 immer seltener gefragt, und für kinderlose Frauen läuft die Zeit endgültig ab, um noch Mutter zu werden. Wie bewältigen Frauen diese Phase großer Veränderung? Wie schaffen sie es, Vergangenes loszulassen? Wie finden sie den Mut, neue Wege zu gehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Arbeit als Persönlichkeitscoach unterstütze ich immer wieder gerade Frauen dabei, die Veränderungen des eigenen Lebens positiv zu sehen und kreativ zu nutzen. Die Themen sind dabei sehr vielfältig. Wechseljahre, Partnerschaft, berufliche Selbstverwirklichung  jede Frau hat andere Ziele und Wünsche. Doch mit dem Älterwerden haben sie fast alle Probleme. In einer Gesellschaft, in der Jugend und perfekte Schönheit einen hohen Stellenwert haben, ist es besonders schwer, mit der eigenen körperlichen Vergänglichkeit umzugehen. Natürlich gibt es heute viele Möglichkeiten, nachzubessern. Ein paar Botox-Spritzen hier, ein bisschen Fettabsaugen da, ein Stückchen Silikon dort - schon sehen wir aus wie neu. Doch was nutzt es, wenn wir unseren Körper in der Optik einer Dreißigjährigen konservieren, uns innerlich aber alt, verlassen und einsam fühlen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlern ist nämlich längst klar, dass unser gefühltes Alter nicht davon abhängt, wie viele Falten wir haben, und ob wir morgens noch schmerzfrei und schwungvoll aus dem Bett kommen. Viel wichtiger ist unsere innere Einstellung. Frauen, die das Älterwerden als gegebene Lebensentwicklung akzeptieren und wenig Aufhebens darum machen, fühlen sich in der Regel jünger als jene, die sehr hartnäckig dagegen ankämpfen und ständig ihrer verlorenen Jugend nachtrauern. Dazu kommt ein deutlicher Wandel in unserer Gesellschaft. Früher waren Frauen zwischen 40 und 50 in erster Linie damit beschäftigt, ihren Status Quo zu sichern. Spätestens ab 60 waren sie nur noch Rentnerin und Oma  eine alte Frau eben. Heute nehmen Frauen zwischen 40 und 50 immer öfter noch einmal sehr bewusst einen Kurswechsel vor. Sie werden doch noch Mutter. Sie starten beruflich nach langer Familienpause ganz neu durch. Sie erfüllen sich lang gehegte Träume. Freilich muss nicht jede Frau gleich ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Der größte Erfolg liegt oft in kleinen Veränderungen  ein bisschen mehr Bewegung, ein wenig mehr Zeit für sich selbst, eine etwas positivere Sicht auf das eigene Alter bewirken schon Wunder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr rund ums Älterwerden erfahren Sie in meinem Vortrag für Frauen: Mittendrin! Wie Frauen erfolgreich ihre Lebensmitte meistern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Termin:&lt;/b&gt; 18. November 2009, 20:15 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ort:&lt;/b&gt; Fitness-Studio &lt;a href=&quot;http://www.justladies.de/center.php&quot;&gt;Just Ladies&lt;/a&gt; (Inhaberin Uta Brodersen),&lt;br /&gt;
Methfesselstraße 60, 20257 Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmeldung:&lt;/b&gt; Bitte melden Sie sich bis zum 17.11. per Mail oder Telefon &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://katharina-burkhardt.de/kontakt.php&quot;&gt;&lt;b&gt;hier &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;an.&lt;br /&gt;
Der Eintritt ist frei.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Termine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6014964/">
    <title>Karrierefrauen</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6014964/</link>
    <description>Allein zu leben, ist für viele Menschen eine grässliche Vorstellung. Alles alleine entscheiden müssen, den Alltag komplett alleine organisieren, auf Nähe und Zärtlichkeit verzichten, Einsamkeit aushalten  das alles klingt wenig verlockend und ist wohl einer der Hauptgründe, warum Viele es vorziehen, lieber in wenig glücklichen Beziehungen auszuharren, als sich nach einer Trennung längeren Zeiten des Alleinseins auszusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt macht große Stärke es wiederum schwierig, sich auf einen Partner einzustellen, Kompromisse einzugehen, sich selbst zurückzunehmen. Vor allem bei Frauen in Führungspositionen bleibt daher das Privatleben häufig auf der Strecke, wie Business Coach Christina Kuenzle &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,656550,00.html&quot;&gt;&lt;b&gt;festgestellt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; hat. Interessant dabei finde ich den Aspekt, dass Männer sehr wohl Beziehungen unter ihrem Stand eingehen, während Frauen das nicht tun. Der Chefarzt heiratet die Krankenschwester, die Chefärztin jedoch keinesfalls den Krankenpfleger. Frauen suchen Partner, die ihnen auf beruflicher Ebene mindestens ebenbürtig sind. Bei Frauen in hohen Führungspositionen bedeutet das also, dass sie vorzugsweise nach einem anderen Alphatier Ausschau halten. Eine derartige Verbindung geht jedoch häufig schief, weil dann auch zuhause noch Machtkämpfe ausgefochten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat sich ja in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten viel getan. Was früher absolut undenkbar war, ist heute selbstverständlich. Dass Frauen sich deutlich jüngere Männer suchen und mit ihnen dauerhaft glücklich werden können, wundert niemanden mehr. Dass Single-Frauen verschrobene Jungfrauen sind und als Fräulein gebrandmarkt werden  Schnee von gestern. Dass Männer auch eine weiche, weibliche Seite haben und diese bewusst in eine Partnerschaft einbringen, wird in jedem Hochglanzmagazin verkündet. Und doch scheinen gewisse Rollenbilder in uns so verankert zu sein, dass wir uns nicht von ihnen lösen können. Oder woran sonst liegt es, dass sich Frauen so schwer damit tun, eine Partnerschaft mit einem Mann einzugehen, der zwar nicht ihren Bildungsabschluss hat, aber ansonsten alle Qualitäten aufweist, um sie dauerhaft zu stützen und zu stärken und ihnen auch beruflich den Rücken freizuhalten?</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Singles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T10:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6003635/">
    <title>Alle Jahre wieder</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6003635/</link>
    <description>Irritiert es Sie auch jedes Jahr, wenn Sie bereits im September in den Geschäften die ersten Hinweise auf Weihnachten entdecken? Oder haben Sie sich an den Anblick gewöhnt und nehmen schulterzuckend zur Kenntnis, dass spätestens Mitte Oktober niemand mehr übersehen kann, dass es nun nur noch schlappe zwei Monate bis zum Fest der Feste sind? Gehören Sie vielleicht sogar zu all jenen Kunden, die dankbar sind, dass sie in aller Ruhe auswählen und vergleichen können, statt erst in letzter Sekunde loszuhetzen, um noch einen Restposten Adventskerzen zu ergattern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in der Hinsicht sehr altmodisch. Im Oktober ist Herbst, und sonst nichts (ich kann auch dem Halloween-Tralala nichts abgewinnen). Im November kommt die Zeit der stillen Tage, der Ruhe und Besinnung. Und erst nach dem Totensonntag richte ich den Blick nach vorne auf Weihnachten. Erst dann bin ich bereit, Lebkuchen und Lichterketten zu kaufen und mir über Geschenke für all meine Lieben Gedanken zu machen. Die Zeit reicht immer, egal wie voll mein Terminkalender ist. Ich bin noch nie in echte Hektik geraten. Das liegt sicher daran, dass ich mir bewusst Zeit nehme für das Schmücken meiner Wohnung und das Kaufen der Geschenke. Und es hat auch damit zu tun, dass meine Familie schon lange davon Abschied genommen hat, an Weihnachten das perfekteste Fest aller Zeiten zu feiern. Viel wichtiger ist, dass wir uns gemeinsam nach einem anstrengenden Jahr entspannen können und Zeit füreinander haben. Alles andere ist egal. Darum gehen wir tatsächlich sehr gelassen in die Feiertage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum muss ich mir auch jetzt noch keine Gedanken über Weihnachten machen. Ich genieße lieber weiter den Herbst, statt diese Jahreszeit einfach zu überspringen. Weihnachten kommt doch sowieso. Im Dezember. Und dann habe auch ich garantiert Lust auf Strohsterne, Engel und selbstgebackene Plätzchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edit: &lt;br /&gt;
Ohne Werbung für die Kirchen machen zu wollen, aber gestern fiel mir zufällig diese Postkarte in die Hände. Sie passt sehr schön zu der kleinen Diskussion, die dieser Blogtext ausgelöst hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;283&quot; alt=&quot;apfelbaum_advent_ist_im_dezember1&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/knotenpunkte/images/apfelbaum_advent_ist_im_dezember1.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-21T08:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5990700/">
    <title>Jahreszeiten</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5990700/</link>
    <description>Ganz schön düster heute, was? sagte kürzlich ein Freund zu mir, als es besonders grau und verregnet war. Ich nickte seufzend. Von goldenem Oktober konnte in diesem Jahr wirklich keine Rede sein. Während der September sehr heiß und trocken war, wurde es in Norddeutschland mit dem Umblättern des Kalenderblatts schlagartig Herbst. Und das Schlimme daran, fuhr mein Freund mit Leidensmiene fort, ist ja die Tatsache, dass das jetzt ein halbes Jahr lang so bleibt. Ich erschrak. Ein halbes Jahr Regen, Kälte und Dunkelheit? Das konnte doch niemand ertragen. &lt;br /&gt;
Am nächsten Tag gingen zwei Männer hinter mir die Straße entlang. Und sonst so? fragte der eine. Gibt nix zu sagen, entgegnete der andere. Der Sommer ist vorbei und jetzt ist dieser scheiß Herbst da, und ich kriege Depressionen. Er sagte das so, als habe sein letztes Stündlein geschlagen und er innerlich bereits mit dem Leben abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht aber auch anders. Am vergangenen Wochenende unternahm ich mit meinen Nichten bei Sturm und Regen einen ausgedehnten Spaziergang. Die Laune der Mädchen stieg, je länger wir unterwegs waren. Unermüdlich sammelten sie bunte Blätter, Eicheln, Beeren und Nüsse. Ich liebe den Herbst! rief die Ältere begeistert und hielt ihr Gesicht in den Wind. Das war ja ein echtes Abenteuer, fand die Jüngere, als sie nass und durchgefroren, aber mit leuchtenden Augen heimwärts trottete. Zuhause hockten sie dann stundenlang in der Küche, pressten Blätter und bastelten Eichel-Männchen und Laubketten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe den Herbst auch. Zugegeben, der Abschied vom Sommer tut mir jedes Jahr weh, und eine kurze Zeit lang denke auch ich voller Schrecken an Dunkelheit und Kälte. Aber im Sommer ist es oft viel zu heiß, um ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen, die ich sehr liebe. Am besten bei einem kräftigen Westwind, der alle trüben Gedanken fortbläst. Und nichts ist schöner, als sich anschließend mit einem Becher dampfendem Tee und einem spannenden Buch aufs Sofa zu kuscheln. Auch die Herbstfarben faszinieren mich. Die satten Rot-, Gelb- und Brauntöne begeistern mich jedes Jahr aufs Neue und finden sich auch in meiner Kleidung wieder, nicht zuletzt, weil mir diese Farben gut stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gefällt mir überhaupt, dass wir verschiedene Jahreszeiten haben. Jede einzelne hat ihren Reiz, jeder Monat bringt Veränderungen in der Natur, die spannend und schön sind. Nur der Winter ist hier im Norden in der Tat oft ziemlich öde, weil es selten Schnee, dafür aber viel Regen und grauen Himmel gibt. So gesehen kann ich die Leute gut verstehen, deren Stimmung mit den Außentemperaturen sinkt. Früher haben mich diese Monate auch gelähmt. Inzwischen akzeptiere ich, dass auch die stillen Zeiten ihre Berechtigung haben, dass der Rückzug in die eigenen vier Wände, langes Schlafen und wenig äußere Ablenkung mir dazu helfen, aufzutanken und kreativ zu werden. Ich merke, dass es mir leichter fällt, mit den Jahreszeiten zu leben, als mich gegen sie zu stemmen. Im Grunde muss ich nur den Signalen meines Körpers folgen, dann bin ich immer genau im passenden Lebensrhythmus.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-13T14:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5915070/">
    <title>Hallo, ich sitze gerade in der U-Bahn</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5915070/</link>
    <description>Das Private ist immer politisch  na ja, oder auch nicht. Seit der Erfindung des Mobiltelefons ist es auf jeden Fall hemmungslos öffentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins weiß ich: Wenn ich einmal alt und wunderlich bin (mit etwas Glück dauert das gar nicht mehr so lange) und das Bedürfnis, durch die Straßen zu laufen und laut vor mich hin zu zetern, nicht mehr so gut unterdrücken kann wie heute, werde ich mir einfach ein Handy ans Ohr halten, dann fällt das niemandem auf.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Schnappschüsse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-10-06T14:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5964147/">
    <title>Welten auseinander</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5964147/</link>
    <description>Kürzlich veröffentlichte unser Stadtmagazin das Ergebnis einer redaktionsinternen Bundestagswahl:  Grüne 67,8 Prozent, Linke und SPD je 14,3 Prozent, Piraten 3,6 Prozent. Bei einer anderen Berliner Firma, von der ich gelegentlich Aufträge erhalte, kam in einer entsprechenden Umfrage jenseits der bürgerlich-wirtschaftsnahen Einheitsfront aus CDU und FDP überhaupt nur die Piratenpartei vor, durch deren Nennung sich der betreffende Kollege wohl als besonders jung geblieben und trendbewusst ausweisen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun will ich um Himmels willen keine Mauer wieder aufbauen und keine Eisernen Vorhänge spannen. Aber manchmal frage ich mich schon  als reines Gedankenspiel , was passieren würde, wenn man Deutschland oder gleich ganz Europa einfach zweiteilte: In der einen Hälfte herrschte eine umwelt- und menschenfreundliche Politik gegenseitiger Toleranz und Solidarität, die sogar ihre Kriege aus humanitären Beweggründen führt; in der anderen könnte der christlich-abendländisch verbrämte Neoliberalismus sich ungehemmt austoben  und jede(r) von uns darf frei entscheiden, auf welcher Seite er oder sie lieber leben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, was dabei herauskäme, kann ich mir so gut vorstellen wie Sie. Im besten Fall würde es lediglich zu neuen Konflikten und Sollbruchstellen innerhalb dieser Ideologiestaaten kommen: hier die nationalchauvinistischen Anwandlungen der Linkspartei, dort die grenzenlose grüne Utopie. Ob es etwa doch sinnvoller ist, dass wir   Sie und ich, die Redaktion des Stadtmagazins und die Mitarbeiter jener Firma  uns alle irgendwie zusammenraufen und ständige Kompromisse aushandeln müssen: zwischen ökologischer Verantwortung und Wachstumswahn, Miteinander und Wettbewerb, Ausgestrahlt und Atomkraft? Ja bitte, zwischen Multikulti und Leitkultur?</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Nachgedacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-09-28T07:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5941950/">
    <title>Selbstmarketing für Künstler</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5941950/</link>
    <description>Zusammen mit &lt;a href=&quot;http://www.roggenbach.eu/meine-person.htm?webftp=75053617be0d637c31f715384dc13690&amp;webftp=75053617be0d637c31f715384dc13690&quot;&gt;&lt;b&gt;Beatrice Roggenbach&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; biete ich erneut ein Textseminar für Künstler an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigene Kunst  und damit sich selbst  zu verkaufen, fällt gerade Künstlern oft besonders schwer. Wenn Sie an Wettbewerben teilnehmen möchten und Projektanträge ausfüllen müssen, kommen Sie jedoch an beschreibenden Texten nicht vorbei. In diesem Seminar lernen Sie, die Kernideen Ihrer Arbeit mit wenigen Sätzen zu beschreiben, präzise, originell und vor allem einmalig. Entdecken Sie, dass Schreiben kein lästiges Übel sein muss, sondern als Prozess der Selbstfindung eine wertvolle Bereicherung für Ihre Arbeit sein kann. Die Textarbeit wird ergänzt durch ausführliche Tipps rund um das Selbstmarketing für Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschreibungstext aus dem Programmheft des Künstlerhauses Jerwitz: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kreatives Texten zur Selbstvermarktung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bin ich und was mache ich? So simpel diese Fragen klingen, so schwierig sind sie oft zu beantworten - jedenfalls, wenn man sich schriftlich dazu äußern soll. Dabei brauchen Sie Texte, um Ihre Kunst zu verkaufen. In diesem Kurs lernen Sie, Texte für Ihre Flyer und Projektausschreibungen ansprechend zu verfassen. Außerdem erhalten Sie Tipps zur Vermarktung Ihrer Kunst. Sie profitieren von diesem Kurs besonders, wenn Sie bereits erste Textentwürfe erstellt haben. Bitte bringen Sie diese mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Termin:&lt;/b&gt; 29.11.09 von 10.00 - 15.00 Uhr  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seminarort:&lt;/b&gt; Gustav Jerwitz Künstlerbedarf, Kleiner Schäferkamp 16 F, 20357 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Trainer:&lt;/b&gt; Katharina Burkhardt und Beatrice Roggenbach&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kosten:&lt;/b&gt; 52,- &#8364; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmeldung: &lt;/b&gt;bei &lt;a href=&quot;http://www.roggenbach.eu/kontakt.htm&quot;&gt;&lt;b&gt;Beatrice Roggenbach &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Termine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-16T08:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5915057/">
    <title>Palimpsest</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5915057/</link>
    <description>Früher war Papier bzw. Pergament so wertvoll, dass Manuskriptseiten noch im Mittelalter immer wieder überschrieben wurden. Diese Dokumente nennt man Palimpseste, und sie sind natürlich für Historiker interessant  aber auch für Literaten: als Metapher dafür, wie unter jedem Text, mehr oder weniger sichtbar, andere, ältere Schichten liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Prinzip benutze ich seit mehreren Jahren denselben Taschenkalender, in dem ich Ideen, Eindrücke, plötzliche Geistesblitze usw. notiere. Auf der Seite für diese Woche bin ich gerade auf folgenden Eintrag gestoßen, offenbar von 2006 (denn die Zeilen sind mit der natürlich bitter-ironisch gemeinten, aber dennoch nicht richtig witzigen Widmung Mohammed Atta zum 5. Todestag versehen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So blau wird der Himmel nie wieder, &lt;br /&gt;
aber er ist blau genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist immer noch dieselbe, &lt;br /&gt;
jeden Morgen ganz anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Toten steigt stündlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Lebenden auch.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-09-11T06:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5915049/">
    <title>Schadenfreude</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5915049/</link>
    <description>Schadenfreude ist bekanntlich eine so urdeutsche Eigenschaft, dass sie sich  ähnlich wie Blitzkrieg, Gemütlichkeit und Angst  nicht übersetzen lässt und das Englische sie als Lehnwort übernommen hat. Für eine mit der Schadenfreude eng verwandte Haltung zum Leid eines Anderen, indem man sich darüber nicht freut, sondern lautstark sein aufrichtiges Bedauern bekundet, fehlt auch dem Deutschen ein adäquates Wort. Mitleid trifft es noch am ehesten, aber auch nicht punktgenau. Wenn mich meine Mutter im Büro anruft und sagt: Ach, mein armes Kind, dass du bei so schönem Wetter den ganzen Tag arbeiten musst!, wenn mir eine Freundin mailt: Mensch, wie schade für euch, dass euer Urlaub schon wieder vorbei ist, dann ist das lieb gemeint, ganz bestimmt. Trotzdem könnte ich die Wände hochgehen! Beinahe wäre mir eine ordentliche Portion Schadenfreude lieber: Dann hätte wenigstens eine von uns was, worüber sie sich freuen könnte.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Kommunikation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-09-02T09:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5907485/">
    <title>Blogologie</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5907485/</link>
    <description>Montags ist die Welt noch in Ordnung, in der Blogosphäre herrscht Friede (7,72), Freude (8,60), Eierkuchen (6,08). Zu diesem Ergebnis sind zwei Mathematiker von der University of Vermont gekommen. Mit Hilfe einer &lt;a href=&quot;http://74.125.77.132/search?q=cache:0n-Lk1sz7c4J:www.uvm.edu/~pdodds/files/papers/others/1999/bradley1999a.pdf+Affective+norms+for+english+words+(anew):+Stimuli,+instruction+manual+and+affective+ratings&amp;cd=1&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=de&quot;&gt;&lt;b&gt;Glücksskala&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, die einzelnen Worten jeweils einen Wert zwischen 1 und 9 zumisst, haben sie über vier Jahre 2,4 Millionen (englischsprachige) Blogs ausgewertet. Ihre &lt;a href=&quot;http://www.springerlink.com/content/757723154j4w726k/fulltext.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Studie&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; wurde im &lt;i&gt;Journal of Happiness Studies&lt;/i&gt; veröffentlicht. Wozu Mathematik nicht alles gut ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montag halte offenbar noch die gute Laune vom Wochenende vor, folgern die Wissenschaftler. Zwei Tage später dann falle die allgemeine Stimmung auf den Tiefpunkt. Der allerglücklichste Tag seit 2005 war allerdings ein Dienstag: der 4. November 2008, als die Amerikaner sich einen neuen Präsidenten gönnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, wir werden uns in Zukunft bemühen, Sie gerade mittwochs mit besonders erbaulichen Texten über Gott (8,15) und die Welt (6,50) aufzuheitern. Mal sehen, was uns alles Schönes zu Themen wie Paradies, Liebe (je 8,82), Achterbahn (8,02) oder auch Baby (8,22) einfällt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir hingegen etwas Wichtiges mitzuteilen haben, sollten wir es am besten montags tun oder aber morgens um 11:30 Uhr, dann stehen nämlich laut einer &lt;a href=&quot;http://www.pearanalytics.com/2009/twitter-study-reveals-interesting-results-40-percent-pointless-babble/&quot;&gt;&lt;b&gt;anderen Studie&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; die Chancen am günstigsten, dass unsere Informationen über Twitter weitergeleitet (re-tweeted) werden.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Kommunikation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-08-31T09:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5907363/">
    <title>Gestern im Café</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5907363/</link>
    <description>Dreizehn, bitte, sagte ich. Die Kellnerin starrte hilflos auf den Fünfzig-Euro-Schein in meiner Hand. Wie viel kriegen Sie denn dann zurück?</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Schnappschüsse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-08-28T08:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5869303/">
    <title>Amerika, du hast es besser!</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5869303/</link>
    <description>Normalerweise machen wir bei den Knotenpunkten ja aus unserer politischen Meinung zwar kein Geheimnis, gehen aber auch nicht damit hausieren. Wenn jetzt aber überall die Wahlplakate aus dem Boden zu sprießen beginnen, möchte ich einmal laut und deutlich sagen dürfen: Amerika, du hast es besser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres forderte die türkischstämmige SPD-Politikerin Lale Akgün in einem &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7EE3404566E664441BCA5071ED3FE0FA621%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;FAZ&lt;/i&gt;-Beitrag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, Deutschland brauche nicht nur einen, sondern gleich viele Barack Obamas   und meinte damit eine verstärkte politische Mitwirkung auf allerhöchster Ebene von Männern und Frauen mit Migrationshintergrund. Nun bin ich mir sicher, dass sie Barack Obama Unrecht tut, wenn sie ihn als Interessenvertreter einer ethnischen Minderheit oder gar als Quotenmenschen sieht, der nur ins Weiße Haus einziehen durfte, um Amerikas Unrecht an seiner afro-amerikanischen Bevölkerung zu sühnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstehen Sie mich bloß nicht falsch: Deutschland ist ein Einwanderungsland, und das ist gut so. Noch besser wäre es, wenn Migranten mehr Mitsprache und Teilhabe an dem Schicksal ihrer Wahl-, Zwangs- oder vorübergehenden Heimat hätten. (Dass dabei eine allgemeine Kopftuchpflicht für Frauen oder ein Schweinefleischverbot in den Kantinen herauskäme, wie manche Stammtischbrüder befürchten, sollte man zumindest nicht hoffen.) In Neuseeland etwa hatte ich sogar als ausländische Staatsbürgerin nach zweijährigem legalem Aufenthalt ein Stimmrecht bei den Parlamentswahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin aber ist Lale Akgün vorbehaltlos zuzustimmen: Wir brauchen  nicht nur in Deutschland  Politiker, die bei den Menschen soviel Begeisterung und soviel Vertrauen erwecken wie Obama. Wir brauchen Männer und Frauen, die nicht in die Politik gehen, um Politiker zu werden, sondern um etwas zum Besseren zu verändern. Wir brauchen eine Führungselite, die sich ihre Sporen nicht als Kofferträger anderer Karrierepolitiker verdient hat, sondern auf basisdemokratischer Ebene, indem sie Bürgerinitiativen organisieren, indem sie die Menschen nach ihren Problemen fragen, statt ihnen die eigenen, am akademischen Reißbrett entworfenen Programme aufzuschwatzen.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Nachgedacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-08-18T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5860363/">
    <title>Kalauer</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5860363/</link>
    <description>Oh, wie peinlich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeihen Sie bitte vielmals  diese &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5860343/&quot;&gt;&lt;b&gt;Liste&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; war überhaupt nicht zur Veröffentlichung gedacht, sondern nur für den internen Gebrauch. Der Praktikant sollte sie eigentlich nur abtippen, ausdrucken, laminieren und an die Wand hängen  neben seine komische &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5421257&quot;&gt;&lt;b&gt;Hausordnung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; , aber doch nicht ins Internet stellen! Auf die Jugend von heute ist eben kein Verlass mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie die letzten vier Punkte auf die Liste gekommen sind, kann ich mir überhaupt nicht erklären, und Ihnen erst recht nicht. Muss wohl am Wetter liegen. August ist ein grausamer Monat: Der Sommer ist halb vorbei und hatte sich womöglich nur versprochen, als er soviel zu versprechen schien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten geht bei uns alles seinen geregelten Gang. Qualität kommt von quälen, das wissen selbst unsere Topfpflanzen, die in ihren Töpfen vegetieren. (Was für welche? Na, Sie wissen schon, Ikea-Pflanzen halt.) Der Praktikant praktiziert vor sich hin, die Sonne sonnt sich von früh bis spät in ihrem eitlen Schein. Einzig der Buchhalter im Büro gegenüber fällt aus der Rolle, hält er doch statt Büchern lieber Maulaffen feil, sobald ein kurzer Rock an seinem Fenster vorbeitänzelt.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Dies und Das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2009-08-10T10:15:00Z</dc:date>
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