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    <title>Knotenpunkte (Leben und so.) : Kommentare</title>
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    <description>Leben und so.</description>
    <dc:publisher>Katharina Burkhardt</dc:publisher>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:date>2013-11-18T11:41:36Z</dc:date>
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    <title>Knotenpunkte</title>
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    <title>Umzug</title>
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    <description>In diesem Blog ist lange nichts passiert. Bevor ich es komplett offline setze, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich umgezogen bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles rund um meine Arbeit als Autorin erfahren Sie zukünftig in meinem &lt;a href=&quot;http://katharinaburkhardt.com/&quot;&gt;&lt;b&gt;Autorenblog.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Kleine Gedanken zum Alltag und viele Fotos finden Sie in meinem persönlichen &lt;a href=&quot;http://meineerdbeerzeit.wordpress.com/&quot;&gt;&lt;b&gt;Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Und alles rund ums Schreibcoaching, Texten und Lektorat steht auf meiner &lt;a href=&quot;http://katharina-burkhardt.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;Website&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen Sie gern mal vorbei!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2013-11-18T11:35:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>und heute?</title>
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    <description>Hier passiert nicht mehr viel wa?</description>
    <dc:creator>fetzi (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 fetzi (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-15T15:37:57Z</dc:date>
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    <title>Lachend lernen</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/43001742/</link>
    <description>Ende September hielt ich ein Seminar &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/38747639/&quot;&gt;Kreative Texte zur Selbstvermarktung&lt;/a&gt; in der Kegelhof Kommunikationsküche. Betreiberin Heike Andersen schrieb in ihrem &lt;a href=&quot;http://www.kegelhof-kommunikationskueche.de/kreative-texte-zur-selbstvermarktung/&quot;&gt;Rückblick:&lt;/a&gt; Katharina Burkhardt sorgte nicht nur für sachlichen Input, ich hörte meine Gäste auch öfter herzhaft lachen.&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr über diese Bemerkung, die ich als großes Kompliment an meine Arbeit verstehe. Nichts, so finde ich, ist schlimmer als ein Seminar, in dem sich die Teilnehmerinnen und -teilnehmer zu Tode langweilen und ständig verstohlen auf die Uhr schauen. Natürlich kann auch ein ernstes Thema, das nicht zum Lachen anregt, spannend aufbereitet werden. Aber mit dem Lachen hat es noch mal eine ganz eigene Bewandtnis auf sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachen ist gesund, weiß der Volksmund, und das ist längst auch &lt;a href=&quot;http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychohygiene/lachen.html&quot;&gt;medizinisch&lt;/a&gt; belegt: Eine Minute Lachen ist so erfrischend wie 45 Minuten Entspannungstraining. Denn wer sich so richtig schüttelt vor Lachen, aktiviert dabei bis zu 80 Muskeln im Körper. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt in gesundem Maße an und der Sauerstoff wird über die Atmung in die Lungen gepumpt. Und Sauerstoff in den Lungen heißt auch Sauerstoff im Gehirn, wo er nicht nur für eine gute Stimmung, sondern auch für ein konzentriertes Arbeiten benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir Dinge viel leichter lernen, mit denen wir Emotionen verbinden, schlagen wir hier also zwei Fliegen mit einer Klappe: Wenn wir im Unterricht mal herzhaft lachen, sind wir anschließend viel aufnahmefähiger für all die Fakten, die es zu lernen gilt. Erstens, weil unser Gehirn gut mit Sauerstoff versorgt wurde, zweitens, weil wir das Gelernte mit positiven Gefühlen verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat eine fröhliche Stimmung in einem Seminar noch andere schöne Nebenwirkungen: Gut gelaunte Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer machen es der Trainerin oder dem Trainer leicht. Sie sind viel offener für neue, ungewöhnliche Methoden und bereit, aktiv mitzuarbeiten. Ängste und Unsicherheiten verfliegen schneller, Teilnehmer wie Trainer können in entspannter Atmosphäre sehr produktiv werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst fühle mich einfach besser, wenn ich mit meiner Seminargruppe zwischendrin mal lauthals lachen kann, statt einen ganzen Tag lang mit ernster Miene zu dozieren. Allein darum schon ist es mir wichtig, meine Seminarthemen mit viel Humor zu präsentieren. Wenn ich dann auch noch das Glück habe, so wunderbare Teilnehmerinnen wie in meinem jüngsten Seminar zu haben, fühle ich mich nach einem langen Seminartag trotz aller Anstrengung wie neu geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Lachen also die beste Medizin?, fragt Eckart von Hirschhausen und gibt gleich selbst die Antwort: Kinder lachen 400-mal am Tag, Erwachsene 20-mal, Tote gar nicht. Da erkennt auch der statistische Laie die Tendenz: Humor hilft heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich mir noch viele fröhliche Seminare.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-10-12T10:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/16595364/#38759396">
    <title>Das ist der Grund für viele Schreibblockaden: Wir bilden uns ein, dass wir unbedingt...</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/16595364/#38759396</link>
    <description>Das ist der Grund für viele Schreibblockaden: Wir bilden uns ein, dass wir unbedingt etwas Großes, Wichtiges schreiben müssen. Dabei sind es gerade die kleinen, belanglosen Dinge, die uns in Schreibfluss bringen - etwa so ein Blogkommentar. ;-)</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-30T12:05:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/16595364/#38759388">
    <title>Schreibblockade</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/16595364/#38759388</link>
    <description>Ich habe das Problem, dass ich immer finde ich müsse etwas sinnvolles schreiben. Irgendetwas mit einem Mehrwert über das einfache Schreiben hinaus. Das hindert mich daran wirklich viel zum Schreiben zu kommen.</description>
    <dc:creator>Frank (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Frank (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-30T11:51:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/38747639/">
    <title>Kreative Texte zur Selbstvermarktung - Seminar</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/38747639/</link>
    <description>Sie möchten sich mit Ihrem kleinen Unternehmen oder als Freiberufler eine neue Existenz aufbauen? Erste Ideen zur Selbstvermarktung sind da, vielleicht planen Sie bereits eine Website oder brüten über dem Konzept für einen Flyer? Jetzt fehlen bloß noch die Texte ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, bietet es sich an, Marketingtexte selbst zu schreiben. &lt;br /&gt;
Nur  wie geht das? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erfahren Sie in diesem Seminar. Lernen Sie, Texte für Flyer und Webseiten zu schreiben, wie Sie Leser neugierig machen, wie Sie kurz und klar formulieren und wie gute Überschriften aussehen. Zusätzlich werden grundsätzliche Fragen zur Selbstvermarktung behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Inhalt des Seminars:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
	die Kunst der Selbstvermarktung&lt;br /&gt;
	kundenorientiert schreiben&lt;br /&gt;
	kreativ schreiben&lt;br /&gt;
	Texte für einen Flyer&lt;br /&gt;
	Texte fürs Internet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Termin: &lt;/b&gt;Freitag, 30. September 2011, 1016:00 Uhr &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ort:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.kegelhof-kommunikationskueche.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;Kegelhof Kommunikationsküche&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Kegelhofstraße 49, 20251 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmeldung:&lt;/b&gt; bitte per &lt;a href=&quot;http://katharina-burkhardt.de/kontakt.php&quot;&gt;&lt;b&gt;Mail&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kosten:&lt;/b&gt; 55, Euro zzgl. 5,- für Getränke und einen Mittagsimbiss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben Fragen? Sprechen Sie &lt;a href=&quot;http://katharina-burkhardt.de/kontakt.php&quot;&gt;&lt;b&gt;mich&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; gern an!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Termine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-16T08:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/38742856/">
    <title>Kurz und gut: Wie schreibe ich eine Kurzgeschichte? - Workshop</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/38742856/</link>
    <description>Sie möchten mehr schreiben als Einkaufszettel und Urlaubspostkarten? Sie tragen schon länger eine Idee mit sich herum, die Sie nicht in Worte fassen können? Oder haben Sie sogar bereits einen Textentwurf in der Schublade, der irgendwie nie fertig wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind Sie in diesem Workshop genau richtig. In etwas Theorie und viel Praxis lernen Sie, wie eine Kurzgeschichte aufgebaut ist, woher Sie gute Ideen nehmen, wie Sie die richtigen Worte finden. Sie erfahren, wie Sie Ihren Figuren Leben einhauchen, wie Sie Szenen interessant gestalten, wie ein gelungener Einstieg und ein noch besseres Ende aussieht und was bei Schreibblockaden hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Workshops steht der Spaß am Schreiben. Bringen Sie bereits vorhandene Texte gern mit! Vorkenntnisse werden nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Termin:&lt;/b&gt; 10.09.2011&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zeit:&lt;/b&gt; 14:00 bis 19:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ort: &lt;/b&gt;Seminarhaus Hellwinkel-Coaching&lt;br /&gt;
Lange Reihe 13, 24321 Rönfeldholz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmeldung bei Heiko Hellwinkel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tel:&lt;/b&gt; 04381 - 41 44 27&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mobil:&lt;/b&gt; 0173 - 200 16 63&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mail:&lt;/b&gt; kontakt @ hellwinkel-coaching.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kosten:&lt;/b&gt; 49,00 Euro inklusive Kaffee, Kuchen und Seminarskript</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Termine</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-11T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/#18129345">
    <title>Welche Hindernisse...Ja, diese Frage stelle ich mich nicht. Ich sage nur &quot;Wie...</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/#18129345</link>
    <description>Welche Hindernisse...Ja, diese Frage stelle ich mich nicht. Ich sage nur &quot;Wie kann ich alles tun wenn alles mir entgegen steht?&quot; und ich weiss dass ich positiv sein soll. Mit Müh und Not können wir solche neue Gesinnungen erreichen.  Danke für deine Tipps!&lt;br /&gt;
LG,&lt;br /&gt;
Adriana</description>
    <dc:creator>Adriana Merkler (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Adriana Merkler (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-25T10:33:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/#18118646">
    <title>Viel Spaß und viel Erfolg! :-)</title>
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    <description>Viel Spaß und viel Erfolg! :-)</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-20T14:30:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/#18118384">
    <title>Danke für die Tipps, ich werde sie so bald wie möglich umsetzen :)&lt;br /&gt;
LG</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/#18118384</link>
    <description>Danke für die Tipps, ich werde sie so bald wie möglich umsetzen :)&lt;br /&gt;
LG</description>
    <dc:creator>michaela (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 michaela (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-20T11:54:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/">
    <title>Wie Sie Ihre Ziele erreichen</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/18115455/</link>
    <description>Einer meiner Coaching-Ausbilder erzählte einmal von der Begegnung mit einem sehr erfolgreichen Mann. Er fragte ihn: Wie haben Sie es geschafft, so erfolgreich zu werden und dieses große Unternehmen aufzubauen? Der Mann antwortete: Ganz einfach. Ich habe mir immer neue Ziele gesetzt. Und wie haben Sie es geschafft, diese Ziele zu erreichen? fragte der Coach weiter. Was haben Sie gemacht, wenn Sie Hindernisse überwinden mussten? Der andere sah ihn erstaunt an: Hindernisse? Welche Hindernisse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich unterscheiden sich erfolgreiche Menschen von weniger erfolgreichen genau dadurch: Sie besitzen die Fähigkeit, Hindernisse als Herausforderungen zu sehen, die bewältigt werden können und wollen. Sie bereiten keine Angst und Sorgen, sondern wecken eher so etwas wie sportlichen Ehrgeiz. Und schon sind sie keine Hindernisse mehr, sondern nur Etappen auf dem Weg zum Ziel. Der Gedanke an Probleme ist gar nicht erst zulässig, sonst kommt man nicht voran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es doch nur immer so einfach wäre, denken Sie jetzt vielleicht. Und ich gebe Ihnen Recht: Nicht jeder Mensch besitzt die Gabe, Hindernisse einfach zu ignorieren. Im Gegenteil: Wir neigen viel eher dazu, aus einer kleinen Hürde eine riesige, unüberwindbare Mauer zu machen. Dann stehen wir wie vernagelt davor und sind überzeugt, dass wir keinen Schritt mehr weiter kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Situationen ist es hilfreich, die eigenen Wünsche und Ziele neu zu überdenken. Ist das, was ich will, wirklich so erstrebenswert? Und vor allem  ist es auch für mich erreichbar? Wenn Sie diese Fragen für sich mit Ja beantworten, dann sollten Sie überlegen, wie Sie Ihr Ziel tatsächlich erreichen können. Alles auf einmal zu wollen, war offensichtlich nicht die richtige Strategie. Dabei haben Sie sich überfordert und kamen nicht weiter. Also müssen Zwischenschritte her. Zerlegen Sie die riesige Mauer, die vor Ihnen steht, einfach in viele kleine Steinchen, und schon liegt der Weg viel freier vor Ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist das mühsam und braucht seine Zeit. Mit einem Satz über das Hindernis hinüber zu springen, wäre sehr viel schneller gewesen. Andererseits tauchen Sie nun auch tief in die Materie ein, Sie setzen sich mit Problemen auseinander, finden Lösungen und kennen am Ende auf dem Weg, den Sie zurückgelegt haben, jeden Stein in- und auswendig. Dieses Wissen, diese Erfahrungen sind unschätzbar und helfen Ihnen, sich neue, größere Ziele zu setzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kennen Sie das Gedicht von Joachim Ringelnatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg lebten zwei Ameisen,&lt;br /&gt;
Die wollten nach Australien reisen.&lt;br /&gt;
Bei Altona auf der Chaussee &lt;br /&gt;
Da taten ihnen die Beine weh.&lt;br /&gt;
Und da verzichteten sie weise&lt;br /&gt;
Dann auf den letzten Teil der Reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tipp: Verzichten Sie nicht auf die Reise, das wäre einfach zu schade. Aber wählen Sie Etappen, die so klein sind, dass Sie jede für sich gut bewältigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Erreichen Ihrer Ziele!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Coaching</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-19T08:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/16595364/">
    <title>Schreibblockaden: Freies Schreiben 2</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/16595364/</link>
    <description>&lt;b&gt;Thema der Woche: Alles neu macht der Mai &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das heutige Schreibthema passt zu diesem Monat, in dem ich mich an Farben und Gerüchen regelrecht berauschen kann. Nur im Mai ist das Grün so frisch wie jetzt, verheißt die ganze Welt Aufbruch und Neubeginn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder bleibt es ganz Ihrer Kreativität überlassen, wie Sie sich dem Thema widmen. Vielleicht schreiben Sie ein Gedicht über den Wonnemonat Mai. Oder Sie lassen sich satirisch über diese fiesen kleinen Pollen aus, die Ihr Auto zustauben und Ihre Nase verstopfen. Vielleicht beschreiben Sie einen sonnigen Nachmittag auf Ihrem Balkon. Oder ein aufregendes Date. Oder, oder, oder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer gilt: Es ist völlig egal, was und wie Sie schreiben. Fünf Sätze oder fünf Seiten. Kunstvoll oder schlicht. Mehrfach überarbeitet oder in einem Wurf erstellt. &lt;br /&gt;
Hauptsache, Sie schreiben! Viel Spaß dabei!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-02T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/15733507/">
    <title>Schreibblockaden: Freies Schreiben</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/15733507/</link>
    <description>Bei der heutigen Schreibübung gebe ich nur das Thema vor. Alles andere bleibt Ihnen und Ihrer Kreativität überlassen. Ob Sie fünf Sätze schreiben oder fünf Seiten, ein Gedicht, eine Kurzgeschichte, eine Kolumne, einen Blogtext oder nur Blabla  das ist egal. Hauptsache, Sie schreiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Thema der Woche: Das andere Geschlecht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frau schreiben Sie also über Männer, als Mann über Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir sicher, da wird Ihnen spontan eine ganze Menge einfallen! Was schätzen, lieben, mögen Sie am anderen Geschlecht? Was stört, ärgert, nervt Sie? Was werden Sie nie verstehen? Schreiben Sie verständnisvoll, verträumt, verklärt, verblendet, verärgert, verliebt, verrückt, verzweifelt  Oder ganz anders. Eben so, wie es Ihnen liegt. Wichtig ist wie immer nur, dass Sie schreiben, unkontrolliert, unzensiert, unperfekt. Dafür aber locker und vergnügt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-21T10:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/14673999/">
    <title>Aufwärmübung bei Schreibblockaden</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/14673999/</link>
    <description>Es läuft nicht? Leere im Hirn? Müll auf dem Papier? Dann nehmen Sie sich doch einfach eine halbe Stunde Zeit für die folgende Übung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema lautet &lt;b&gt;Frühlingsgefühle&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Gehen Sie dabei wie folgt vor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie ein Blatt Papier und einen Stift und schreiben Sie spontan alle Begriffe untereinander auf, die Ihnen zu dem Wort &lt;i&gt;Frühling&lt;/i&gt; einfallen. Anschließend machen Sie das Ganze noch mal mit dem Wort &lt;i&gt;Gefühl&lt;/i&gt;. Kreisen Sie in beiden Listen die drei Begriffe ein, die Ihnen am besten gefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen Sie sich an den Computer oder nehmen Sie, wenn Sie lieber weiter mit der Hand schreiben, ein neues Blatt Papier. Schreiben Sie nun einen Text, der diese sechs Begriffe enthält. Was Sie schreiben, ist völlig egal. Alltagsbeobachtungen, einen Blogtext, ein Gedicht, eine Kurzgeschichte, ein Essay, Tagebuchnotizen, Sprachexperimente, . Der Text muss keinen Sinn ergeben und niemand muss ihn verstehen  nicht mal Sie selbst. Hauptsache, Sie schreiben. Mindestens eine halbe DIN A4-Seite, höchstens drei Seiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mit dem Text fertig sind, lesen Sie ihn noch einmal durch, drucken ihn eventuell aus und legen ihn zur Seite. Machen Sie bewusst eine Pause, stehen Sie auf, holen Sie sich einen Kaffee oder gehen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, einmal um den Block. Danach widmen Sie sich dem Text, bei dem Sie vorher stecken geblieben waren. Nun sollte es leichter gehen mit dem Schreiben.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-07T08:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/14661214/">
    <title>Schreibblockaden</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/14661214/</link>
    <description>Kennen Sie das? Sie müssen einen Auftragstext schreiben, der Termin ist knapp, aber das Thema toll, und darum freuen Sie sich auf das Projekt. Sie haben schon eine vage Ahnung, wie der Text aussehen soll und gedanklich bereits den Schlusspunkt gesetzt. Aber dann plötzlich  totale Leere im Hirn. Sie sitzen vor Ihrem Computer und befassen sich gedanklich mit tausend Dingen, nur nicht mit diesem verflixten Text. Sie surfen ein bisschen durchs Netz, schauen, was Ihre Facebook-Kontakte so treiben, senden ein paar Nachrichten bei Twitter ab, lesen die aktuellsten Meldungen in den Online-Ausgaben der Zeitungen. Sie holen sich noch einen Kaffee, plaudern mit den Kollegen, oder, wenn Sie im Home Office sind, telefonieren mit ein paar Freunden. Der Vormittag vergeht, Zeit fürs Mittagessen. Aber Ihnen ist der Appetit vergangen. Denn da liegt immer noch dieser Auftrag auf Ihrem Schreibtisch, und allmählich wird die Zeit eng. Irgendwann setzten Sie sich sehr widerwillig an den Rechner, ringen sich unter Qualen ein paar Sätze ab, löschen alles wieder und stellen mit wachsender Verzweiflung fest, dass nichts mehr geht. Sie haben eine totale Schreibblockade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Bücher mit vielen tollen Tipps, wie man solche Blockaden überwindet. Eins habe ich &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5228283/&quot;&gt;&lt;b&gt;hier&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; schon mal vorgestellt. Nur, in dem Moment, in dem Sie mit leerem Kopf vor dem Rechner sitzen, nützen Ihnen diese Bücher wenig. Da benötigen Sie sofort Hilfe. Ein guter Trick, wie man solche Blockaden überwinden kann, besteht darin, erst mal etwas ganz anderes zu schreiben, als das, was man schreiben muss. Auf diese Weise ist auch dieser Blogeintrag entstanden  Müssen ist immer mit Zwang verbunden, und Zwang tötet jede Kreativität. Das, was wir freiwillig und zum Vergnügen machen, geht uns hingegen viel leichter von der Hand. Darum mein Tipp: Schreiben Sie zum Warmwerden etwas völlig anderes. Die kleinen Twitter-Meldungen sind schon mal gar nicht so verkehrt  sofern Sie dann nicht für die nächsten drei Stunden bei Twitter hängen bleiben  Schreiben Sie einen Blogtext. Oder etwas, das niemand zu lesen bekommt, das nur als Fingerübung dient. Wenn Sie damit fertig sind, machen Sie bewusst eine Pause. Gehen Sie an die frische Luft, bewegen Sie sich ein wenig. Bewegung in jeder Form regt unsere Gehirnzellen an. Mir kommen immer grandiose Ideen bei langen Spaziergängen an der Elbe. Wo werden Sie besonders kreativ? Finden Sie es heraus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Wochen werde ich hier in loser Folge Themen anbieten, die sich gut für kleine Fingerübungen zwischendurch eignen  oder auch für größere Schreibübungen. Ob nur ein paar Zeilen auf einen Zettel gekritzelt oder eine ganze Kurzgeschichte  was daraus wird, ist nicht wichtig. Es geht nur darum, dass Sie in Schreibfluss kommen. Deshalb sollen diese Themen auch nur als Anregung dienen. Vermutlich fallen Ihnen viel bessere ein, bei denen Sie sofort anfangen zu sprudeln. Machen Sie sich solche Sprudel-Themen in Notzeiten zunutze! Sie können sehr hilfreich sein.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-03T11:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/11571194/">
    <title>Die kleinen und großen Abschiede des Alltags - Seminar</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/11571194/</link>
    <description>Immer wieder müssen wir im Leben Abschied nehmen: von alten Gewohnheiten, vertrauten Umgebungen, Menschen, die uns wichtig sind. Doch das Loslassen fällt oft schwer. Der Kleiderschrank platzt längst aus allen Nähten, aber wir geben trotzdem kein Stück fort. Den Arbeitsplatz verlassen wir nicht, obwohl wir uns dort schon länger nicht mehr wohlfühlen. Wir können die Kinder nicht loslassen, die zuhause ausgezogen sind. Wir hängen fest - an Orten, Menschen, Erinnerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Seminar betrachten wir den alltäglichen Abschied näher. Wie gehen wir mit den kleinen und größeren Verlusten des Lebens um? Welche Rituale helfen uns beim Loslassen? Wie können wir Lücken schließen und wo finden wir Trost?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seminar findet am 22.01.2011 im VHS-Zentrum Ost in Hamburg-Farmsen statt. Ich freue mich, wenn Sie auch dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anmeldung geht es &lt;a href=&quot;http://www.vhs-hamburg.de/kurse.cfm?fuseaction=kursdetail&amp;id=186358&quot;&gt;&lt;b&gt;hier&lt;/b&gt;.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2011-01-11T09:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/11422230/">
    <title>Herbstliche Schreibübung Teil 5:</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/11422230/</link>
    <description>Sie haben es fast geschafft! Dies ist der letzte Teil unserer kleinen &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8470737/&quot;&gt;Übungsreihe&lt;/a&gt;. Wir haben Sonnenstrahlen gesammelt, unsere Ernte eingefahren, einen Ausblick auf das neue Jahr riskiert und traumhafte Worte gefunden. Nun geht es darum, all das zusammenzuführen. Dafür benötigen Sie ein wenig mehr Zeit als für die vorherigen Übungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Übung 5: Meine Geschichte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie benötigen 30 Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie sich das Blatt mit den Sommerworten noch einmal vor. Lesen Sie in Ruhe alle Wörter durch, die Sie aufgeschrieben haben. Wählen Sie dann aus der Liste drei Begriffe aus, die Sie spontan ansprechen. Schreiben Sie auf ein neues Blatt Papier als Überschrift Sammlung und fügen Sie dann die drei ausgewählten Begriffe dieser Sammlung hinzu. &lt;br /&gt;
Verfahren Sie mit den anderen Wortlisten genauso. Setzen Sie die ausgewählten Wörter alle untereinander auf Ihre Sammlung. Am Ende stehen darauf 12 Begriffe. &lt;br /&gt;
Denken Sie sich nun eine kleine Geschichte aus und schreiben Sie sie auf. Es ist völlig egal, worum es darin geht. Sie muss nicht interessant und nicht logisch sein. Sie braucht keinen Anfang und kein Ende. Niemand außer Ihnen muss diese Geschichte verstehen. Es geht nicht um gut oder schlecht. Es geht nur darum, dass Sie schreiben. Es gibt nur eine einzige, kleine Bedingung: Diese Geschichte muss jeden der 12 Begriffe enthalten, die in Ihrer Sammlung stehen.&lt;br /&gt;
Nehmen Sie sich zum Schreiben 20 Minuten Zeit. Es ist kein Problem, wenn Sie eher fertig sind, aber Sie sollten nicht länger schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie am Ende Ihre Geschichte noch einmal ganz in Ruhe durch und lassen Sie den Text auf sich wirken. &lt;br /&gt;
Fiel Ihnen das Schreiben schwer oder leicht? Hat sich während des Schreibens etwas verändert? Wenn ja, was? Was hat dieser Text mit Ihnen zu tun? Was löst er in Ihnen aus? Wie fühlen Sie sich dabei? Was für Bilder sehen Sie beim Lesen? Hat sich Ihr Blick zurück verändert? Wenn ja, wie? Hat sich Ihr Blick nach vorne verändert? Wenn ja, wie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Schreiben und Entdecken!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-29T11:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8470737/">
    <title>Herbstliche Schreibübung Teil 4:</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8470737/</link>
    <description>Super, dass Sie immer noch mitmachen! Sie haben es auch bald geschafft, dies ist die vorletzte Übung. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8467368/&quot;&gt;Gestern&lt;/a&gt; haben wir uns mit dem Ausblick auf das neue Jahr befasst. Mit was für Bildern und Gefühlen verbinden Sie den Jahreswechsel? Verabschieden Sie das alte Jahr mit leisen Tönen oder mit Krawumm? Sehen Sie optimistisch in die Zukunft oder vielleicht mit ein wenig Furcht vor dem, was kommen wird? Würden Sie gerne das alte Jahr festhalten oder sind Sie froh, es loszuwerden? &lt;br /&gt;
Wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringt. Aber es steht uns frei, sie uns zu erträumen. Je konkreter Sie sich Ihren ganz persönlichen Traum ausmalen, desto leichter wird es Ihnen fallen, ihn in die Tat umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Übung 4: Traumworte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie benötigen 10 Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift. &lt;br /&gt;
Schreiben Sie spontan auf Ihr Blatt Papier alle Wörter auf, die Sie mit dem Wort&lt;i&gt; Traum&lt;/i&gt; verbinden. Wichtig ist, dass Sie nicht lange nachdenken, sondern ohne sich selbst zu zensieren alles aufschreiben, was Ihnen einfällt. Hören Sie nach fünf Minuten auf zu schreiben. &lt;br /&gt;
Schauen Sie sich alle Wörter in Ruhe an und geben Sie den Bildern und Erinnerungen, die Ihnen beim Schreiben vielleicht gekommen sind, noch ein wenig Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heben Sie Ihre Liste bitte auf, Sie benötigen sie für unsere letzte Übung noch einmal.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-26T11:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8467368/">
    <title>Herbstliche Schreibübung Teil 3:</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8467368/</link>
    <description>Prima, dass Sie immer noch dabei sind! &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8465961/&quot;&gt;Gestern&lt;/a&gt; haben wir uns der Gegenwart gestellt und uns mit den immer kürzer werdenden Tagen, Regen, Sturm, aber auch den leuchtenden Farben des Herbstlaubs auseinander gesetzt. Im Herbst fahren wir die Ernte des vergangenen Jahres ein und bereiten uns auf den Winter vor  die dunkelste und kälteste Jahreszeit. Doch das ist kein Grund zu verzagen und nur dem vergangenen Sommer nachzuweinen. Heute gönnen wir uns schon mal einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Der Jahreswechsel ist immer ein Zeitpunkt, an dem wir Bilanz ziehen, das vergangene Jahr abschließen und das neue mit vielen guten Vorsätzen und Zielen beginnen. Die folgende Übung kann Ihnen helfen, Ihre künftige Jahresplanung schon mal ein wenig vorzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Übung 3: Neujahrsworte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie benötigen 10 Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift. &lt;br /&gt;
Schreiben Sie spontan auf Ihr Blatt Papier alle Wörter auf, die Ihnen zum Jahreswechsel in den Sinn kommen. Wichtig ist, dass Sie nicht lange nachdenken, sondern ohne sich selbst zu zensieren alles aufschreiben, was Ihnen einfällt. Hören Sie nach fünf Minuten auf zu schreiben. &lt;br /&gt;
Schauen Sie sich alle Wörter in Ruhe an und geben Sie den Bildern und Erinnerungen, die Ihnen beim Schreiben vielleicht gekommen sind, noch ein wenig Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heben Sie Ihre Liste bitte auf, Sie benötigen sie am Ende aller Übungen noch einmal.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-25T09:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8465961/">
    <title>Herbstliche Schreibübung Teil 2</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8465961/</link>
    <description>Es freut mich, dass Sie wieder dabei sind und bei unserer zweiten Übung mitmachen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8461221/&quot;&gt;Gestern&lt;/a&gt; haben wir Sommerworte gesammelt  und vielleicht war auch das eine oder andere leuchtende Bild und warme Gefühl dabei, um uns in dunklen Wintertagen zu wärmen und zu trösten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stellen wir uns der Gegenwart. Die Übung läuft genauso ab wie am ersten Tag. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Übung 2: Herbstworte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie benötigen 10 Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie spontan alle Wörter auf, die Ihnen zum Herbst in den Sinn kommen. Wichtig ist, dass Sie nicht lange nachdenken, sondern ohne sich selbst zu zensieren alles aufschreiben, was Ihnen einfällt. Hören Sie nach fünf Minuten auf zu schreiben. &lt;br /&gt;
Schauen Sie sich alle Wörter in Ruhe an und geben Sie den Bildern und Erinnerungen, die Ihnen beim Schreiben vielleicht gekommen sind, noch ein wenig Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heben Sie Ihre Liste bitte auf, Sie benötigen sie am Ende aller Übungen noch einmal.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-24T10:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8461221/">
    <title>Herbstliche Schreibübung Teil 1</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8461221/</link>
    <description>Das Wetter verlangt uns zurzeit einiges ab. Regen für alle kündigt der Moderator im Radio an, und heftige Novemberstürme fegen über das Land. Jetzt soll es sogar schon schneien. Am liebsten möchte man sich da mit einem dicken Schmöker und einer dampfenden Tasse Tee aufs Sofa kuscheln und das Haus erst im nächsten Frühling wieder verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Einkehr gehört zum Herbst und Winter dazu. Jetzt ist die Zeit für Dinge, die im Sommer liegen geblieben sind. Es ist aber auch die Zeit, um zur Ruhe zu kommen, Altes loszulassen und Neues zu planen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Lust, sich mitten im dunklen November strahlende Sommertage zu erträumen und gleichzeitig schon jetzt einen Ausblick auf das nächste Jahr zu wagen? Dann begleiten Sie mich doch in den nächsten Tagen einfach durch eine Reihe kleiner Übungen. Dabei regen Sie Ihre Kreativität an und erfahren am Ende vielleicht sogar ein wenig mehr über Ihre persönlichen Wünsche und Ziele für das kommende Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Übung: Sommerworte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie benötigen 10 Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kennen Sie das Kinderbuch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Frederick-Leo-Lionni/dp/3407770405/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1290498254&amp;sr=8-1#reader_3407770405&quot;&gt;Frederick&lt;/a&gt; von Leo Lionni. Alle Mäuse sammeln Körner und Nüsse als Vorräte für den Winter. Nur Frederick sammelt Farben, Lichtstrahlen und Wörter. Erst in den dunkelsten, kältesten Wintertagen erkennen seine Freunde, wie kostbar gerade diese besonderen Vorräte sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legen auch Sie eine Frederick-Sammlung an! Erinnern Sie sich an besonders schöne Sommertage und schreiben Sie auf Ihr Blatt Papier alle Wörter, die Ihnen spontan zum Sommer einfallen. Wichtig ist, dass Sie nicht lange nachdenken, sondern ohne sich selbst zu zensieren alles aufschreiben, was Ihnen in den Sinn kommt. Hören Sie nach fünf Minuten auf zu schreiben. &lt;br /&gt;
Schauen Sie sich alle Wörter in Ruhe an und geben Sie den Bildern und Erinnerungen, die Ihnen beim Schreiben vielleicht gekommen sind, noch ein wenig Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heben Sie Ihre Liste bitte auf, Sie benötigen sie am Ende aller Übungen noch einmal.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-23T07:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8414292/">
    <title>Kultur und Bildung - Anmerkungen zur Zukunft des Altonaer Museums</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/8414292/</link>
    <description>In meinem Heimatort gab es ein Atelier, in dem regelmäßig wechselnde Ausstellungen stattfanden. Im Obergeschoss des kleinen, alten Hauses lebte ein Graphiker und Künstler mit seiner Familie, im Erdgeschoss befanden sich seine Werkstatt und die Ausstellungsräume. Ich liebte die Atmosphäre in den kleinen hellen Räumen, in denen eine andächtige Ruhe herrschte. Besonders das alte Kinderspielzeug hatte es mir angetan. Ich staunte über alte Murmelbahnen, Blechspielzeug und Porzellanpuppen. Je älter ich wurde, desto mehr begriff ich auch den Witz im Werk des Graphikers, der immer wieder eigene Arbeiten präsentierte. Kunst gehörte ganz selbstverständlich zum Alltag seiner Familie dazu. In jedem Winkel des Hauses konnte man Skulpturen, Gemälde und andere Objekte entdecken. Ich liebte dieses Haus mit seinen alten, knarzenden Dielen (bei uns gab es nur Auslegeware auf Betonböden), den verzierten Holztüren und den vielen alten Dingen zum Anschauen. Mein Vater war mit dem Künstler befreundet, und daher gab es nach der Kunst regelmäßig Kaffee und Kuchen im gemütlichen Wohnzimmer der Familie, der Hausherr, ein Sachse wie mein Vater, rauchte Pfeife und erzählte uns die Geschichten, die man in der Ausstellung nicht erfuhr: Wie er auf teilweise abenteuerlichen Wegen all diese Kunst- und Kulturgegenstände zusammengetragen hatte. Was die Künstler so für Menschen waren. Und wie seine Putzfrau eine Collage, an der er die ganze Nacht gearbeitet hatte, wegwarf, weil sie glaubte, das zerschnittene Papier sei Müll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde erst viele Jahre später bewusst, wie sehr mich die Besuche in diesem Künstlerhaus geprägt haben. Ich wohne heute selbst in einer Wohnung mit knarzenden Dielenböden, umgeben von Gegenständen, die an vergangene Zeiten erinnern. Und ich besuche gerne Museen und gehe der Vergangenheit auf den Grund. Es muss nicht immer die große Kunst dieser Welt sein, die uns prägt. Gewiss, auch die Mona Lisa hat mich beeindruckt (Och, so winzig!), Monets Seerosen liebte ich sehr, vor Rodins Skulpturen staunte ich ehrfürchtig und Picassos Guernica bewegte mich. Alles Kunstwerke, die ich im Original sehen konnte, in Museen überall in Europa. Ich bin sehr froh, dass das möglich ist, und all diese Werke bis heute der Öffentlichkeit zugänglich sind. Aber auch und gerade in den kleinen Heimatmuseen lerne ich immer wieder sehr anschaulich, wie die Menschen früher gelebt haben, und warum vieles noch heute in unserer Gesellschaft so ist wie es ist. Wie kann ich die Bedeutung des Hamburger Hafens für diese Stadt ermessen, wenn ich mir nicht klar mache, wie sehr der Fischfang diese Stadt seit Jahrhunderten geprägt hat? Warum sollte ich Gold und Prunk im Hamburger Michel nicht kitschig finden, wenn ich noch nie etwas von der Epoche des Barock gehört habe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jeder Form von Kunst erkennen wir gesellschaftliche und politische Entwicklungen  sofern wir denn in der Lage sind, sie zu deuten. Kunst muss verstanden werden, sonst steht man hilflos davor und kann zu Recht fragen: Ist das Kunst oder kann das weg? Kinder sind von Natur aus sehr wissbegierig. Wenn man sie lässt, können sie innerhalb kurzer Zeit enorm viel lernen. In der Kindheit wird die Basis für ein ganzes Leben gelegt, wer jetzt nicht Lesen und Rechnen lernt, wird es immer schwer haben. Wer jetzt nicht versteht, in was für eine Gesellschaft er geboren wurde, welche Werte und Traditionen sie prägen, wird später mit plumpen Vorurteilen und dumpfer Abwehr alles ablehnen, was ihm fremd und unverständlich erscheint. Kurzum: eine gute Bildung ist das Fundament jeder gut funktionierenden, demokratischen Gesellschaft. Ohne Bildung kann ich mich nicht einmischen, ich kann Gut nicht von Böse unterscheiden, ich kann mich und meine Familie nicht auf angemessene, für mich befriedigende Weise ernähren. Bildung ist die Zukunft eines jeden Landes, genau darum ist sie einer der wichtigsten Eckpfeiler in vielen Entwicklungsländern auf dem Weg hinaus aus der Armut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in Deutschland scheint das niemand so richtig verstanden zu haben. Hier wird ausgerechnet an der Bildung an allen Ecken und Enden gespart. Das fängt in den Schulen an und hört bei Museen und Theatern noch lange nicht auf. Ein Prunkbau wie die Elbphilharmonie, von dem nur eine kleine Elite der Stadt profitieren wird, ist den Hamburger Politikern wichtiger als der Zugang zu den Öffentlichen Bücherhallen oder den Schätzen der Museen. Sicher, gemessen an den Besucherzahlen, ist das Altonaer Museum kein Publikumsmagnet. Aber sollte man nicht mal fragen, woran das eigentlich liegt, statt so ein altes Haus einfach zu schließen? Nun ist der Plan der Schließung ja zum Glück vom Tisch  aus welchen taktischen Überlegungen heraus auch immer. Aber damit ist ja das Problem an sich noch nicht beseitigt. Der Erhalt des Museums kostet Geld. Wird die Stadt bereit sein, zu investieren? Werden die Verantwortlichen erkennen, dass die Zukunft dieser Stadt vor allem davon abhängt, wie viele gut gebildete Menschen in ihr leben? Letzten Endes ist doch auch die ganze Integrationsdebatte eine Frage der Bildung. Türken mit einer guten Berufsausbildung sind deutlich besser integriert als jene, die nicht mal einen Hauptschulabschluss haben. Und der zunehmende Fachkräftemangel im Land kann auch nur durch eine solide Ausbildung &lt;i&gt;aller&lt;/i&gt; Kinder behoben werden. Kulturelle Bildung sollte da ganz selbstverständlich dazu gehören. Und das nicht nur, weil es viel Spaß machen kann, in alten Schätzen zu stöbern und sich spielerisch auf die Suche nach den eigenen Wurzeln zu begeben.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Kiez</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-03T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6506960/">
    <title>Das Leben entrümpeln</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6506960/</link>
    <description>Frau Brown hat sich gerade von &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6488563/&quot;&gt;ihrem Leben in Berlin verabschiedet.&lt;/a&gt; Bei mir stehen momentan keine so großen Veränderungen an. Dennoch beschäftigt mich das Thema Abschied auch sehr, wie Sie u. a. &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6482929/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; lesen können. Doch es ist gar nicht immer nur der größte, endgültigste Abschied durch den Tod, der uns bewegt, weil er oft so verstörend und unbegreiflich ist. Vielmehr sind es die kleinen Abschiede des Alltags, die uns so viel Mühe bereiten. Das Loslassen der Kinder, die aus dem Haus gehen, der Job, der uns plötzlich gekündigt wurde, das Entrümpeln des Kellers, das man seit Jahren vor sich herschiebt. Warum ist das so? Warum scheint es oft leichter zu sein, sich an Erinnerungen zu klammern (selbst dann, wenn sie gar nicht schön sind), als vorwärts zu gehen und Neuland zu erkunden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? hat die Malerin &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Paula_Modersohn-Becker&quot;&gt;Paula Modersohn-Becker&lt;/a&gt; einmal gefragt. Da ahnte sie vermutlich noch nicht, dass sie selbst sehr jung sterben würde. Umso mehr berühren diese Zeilen aus heutiger Sicht. Man soll ein Fest verlassen, wenn es am schönsten ist, sagt der Volksmund. Doch wer schafft es tatsächlich, genau dann zu gehen, wenn die Stimmung gerade überbrodelt und nicht erst dann, wenn alle müde und betrunken in den Seilen hängen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bereite gerade ein Seminar zu den kleinen und großen Abschieden des Alltags vor. Und während ich lauter Bücher über die Kunst des Beendens lese und mir dabei Gedanken mache, wie ich all die klugen Gedanken didaktisch gelungen in ein Seminar einbauen kann, denke ich an meine eigenen Abschiede, die leichten ebenso wie die schweren. Ich hatte immer Mühe, loszulassen. Manchmal war das ein jahrelanger Prozess, der mit viel Angst und Verzweiflung verbunden war. Aber wenn es dann endlich geklappt hatte, wenn ich den Absprung geschafft hatte, dann fühlte ich mich sehr erleichtert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.&quot; Auch Konfuzius erinnert uns daran, dass wir nur vorwärts gehen können, wenn wir alles Alte hinter uns gelassen haben. Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, dass ich leichter loslassen kann, wenn ich Abschiede sehr bewusst gestalte. Dabei nehme ich mir viel Zeit für Erinnerungen. Noch einmal denke ich ganz bewusst daran, wie viel mir die Arbeit an diesem Ort, mit diesen Menschen bedeutet hat. Ich erinnere mich an schöne und schwierige Begegnungen mit Kunden und Kollegen, sage innerlich leise Danke und schließe dann sehr bewusst die Tür hinter mir. Oder ich nehme die alte Lieblingsjeans noch mal in die Hand, befühle den Stoff, denke daran, wie ich mich gefühlt habe, während ich sie trug, begutachte dann sehr genau all die fadenscheinigen Stellen, den ausgefransten Stoff unten an den Beinen, seufze vielleicht bedauernd darüber, dass vieles heute nicht mehr so haltbar ist wie früher  und weg damit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigene Leben zu entrümpeln, bedeutet immer auch, Erinnerungen aus dem Gedächtnis zu löschen. Ich muss mich nicht an alle schrecklichen Momente meines Lebens erinnern, an alle Demütigungen, Augenblicke des Versagens, des Zorns, der Peinlichkeiten. Es ist gut, Dinge zu vergessen, aus meinem Gehirn auszumisten. Wie man sich fühlt, wenn das nicht funktioniert, zeigt &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/5237989/&quot;&gt;dieser Fall&lt;/a&gt; sehr anschaulich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschiednehmen ist tatsächlich eine Kunst für sich. Sie zu erlernen ist vermutlich ein lebenslanger Prozess. Doch wer diese Kunst wenigstens ein bisschen beherrscht, wird auf jeden Fall offener für Neues, bereiter für Veränderungen sein als jene Menschen, die sicht ängstlich an die Vergangenheit klammern.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-09-13T08:28:00Z</dc:date>
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    <title>Ich hoffe, der Neustart ist mittlerweile gelungen und Sie lassen sich hier bald wieder...</title>
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    <description>Ich hoffe, der Neustart ist mittlerweile gelungen und Sie lassen sich hier bald wieder blicken, sobald die Kisten ausgepackt sind. Das Gute an einer virtuellen Bürogemeinschaft ist ja zum Glück, dass es völlig schnuppe ist, ob jemand in Berlin, Hamburg oder sonstwo an seinem Schreibtisch sitzt. Und ja, wir sind in letzter Zeit alle ganz schön in Arbeit ersoffen, ich vor allem. Aber ich gelobe, meine Zeit besser zu organisieren, damit die Knotenpunkte nicht einschlafen.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-09-13T07:51:30Z</dc:date>
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    <title>Abschied</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6488563/</link>
    <description>Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ... Wenn mir jeder wohlwollende Mitmensch, von dem oder der ich diese Worte aus dem &lt;a href=&quot;http://www.dr-mueck.de/HM_Denkhilfen/HM_Hermann-Hesse_Stufen.htm&quot;&gt;&lt;b&gt;klugen Gedicht von Hermann Hesse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; in letzter Zeit zu hören bekommen habe, stattdessen einen Euro gegeben hätte, könnten wir davon wohl mittlerweile unseren halben Umzug finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so vieles im Leben ist aber auch dies nur die halbe Wahrheit. Denn jeder Abschied ist nicht nur ein &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6396911/&quot;&gt;&lt;b&gt;Neuanfang&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, sondern jeder Neuanfang ist auch ein Abschied: ein Abschied von Menschen, die mich jahrelang  in guten wie in schlechten Zeiten  durch den Alltag begleitet haben; ein Abschied von lieb gewonnenen Gewohnheiten; von einer Wohnung mit herrlichem Grünblick, in der wir viele glückliche und einige schwere Stunden miteinander verbracht haben; von einer Stadt, in der man sich niemals über Langeweile, sondern allenfalls über den &lt;a href=&quot;http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6069319/&quot;&gt;&lt;b&gt;allzu rauen Umgangston&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; beklagen kann; von Orten, die mit unzähligen Erinnerungen verbunden sind, mit kleinen, beinahe unwichtigen und mit großen, unvergesslichen; und nicht zuletzt von einem Abschnitt meines Lebens, in dem ich viel gelernt, viele unschätzbar wertvolle Erfahrungen gemacht habe und vielleicht sogar endlich ein Stück erwachsen geworden bin. (Würde ja auch höchste Zeit!) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr ich mich auf den Neuanfang freue, so verdammt schwer fällt mir doch dieser Abschied. Von den Knotenpunkten muss ich mich zum Glück nicht verabschieden  auch wenn es in den letzten Monaten recht still geworden ist in unserer virtuellen Bürogemeinschaft und uns vor lauter Arbeit die Mitteilungsfreude vergangen ist  sondern werde Sie über meinen Neuanfang auf dem Laufenden halten.</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2010-08-30T07:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6482929/">
    <title>Endlichkeit</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6482929/</link>
    <description>Der Tod von &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/kultur/kunst/tid-19583/krebsleiden-christoph-schlingensief-ist-tot_aid_543799.html&quot;&gt;Christoph Schlingensief&lt;/a&gt; hat mich erschüttert. Nicht, dass mir dieser Mann besonders nahe gewesen wäre und ich mich intensiv mit seiner Arbeit befasst hätte. Obwohl ich seinen Mut zur Provokation immer bewundert habe und es vor allem sehr schätzte, dass er seine Kunst immer wieder auch für soziale Projekte nutzte. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Jahr sah ich ein Interview mit Schlingensief im Fernsehen. Er gab sich trotz seiner schweren und deutlich sichtbaren Krebserkrankung wahnsinnig optimistisch und wirkte unfassbar energiegeladen. Ich saß bestürzt vorm Fernseher und war mir sicher, dass er nicht mehr lange leben würde  entgegen seiner eigenen, offiziell verkündeten Einschätzung. Ehrlich gesagt bin ich direkt erstaunt, dass er überhaupt noch so lange gelebt hat. Die Diagnose Lungenkrebs ist meines Wissens immer ein Todesurteil, das der Eine oder Andere lediglich ein klein wenig nach hinten zu schieben vermag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschüttert hat mich die Erkenntnis, dass es nicht mehr nur Menschen im Alter meiner Eltern sind, deren Tod ich mittelbar oder unmittelbar erlebe, sondern immer häufiger Leute aus meiner eigenen Generation. Menschen, mit denen ich aufgewachsen bin, die mich in meinem persönlichen Umfeld viele Jahre lang begleitet haben oder eben ganz selbstverständlich in den Medien präsent waren. Einer wie der Schlingensief, so ein Querkopf, ein Kämpfer, ein Energiebündel, der wird doch nicht einfach krank und stirbt  mit noch nicht mal fünfzig Jahren. Das Gefühl von Endlichkeit wird durch seinen Tod für mich wieder einmal auf geradezu schmerzhafte Weise greifbar. Ich denke dann oft: Wenn es einen wie den trifft, bin ich dann vielleicht als Nächste dran? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig weiß ich, dass unsere Lebenszeit nach einem undurchschaubaren Plan bemessen ist. Manche leben total gesund und sterben trotzdem mit 30 an Krebs. Andere rauchen ihr Leben lang Kette und werden 100 Jahre alt. Es gibt kein sichtbares System, an dem man sich festhalten kann. In Ecuador, so las ich neulich, gibt es ein Dorf, in dem die Leute alle uralt werden. Seit Jahrzehnten rätseln Wissenschaftler, woran das liegen mag. Eins steht fest: Es hat nichts mit einer nach unseren Maßstäben gesunden Lebensweise zu tun. Die Dorfbewohner konsumieren regelmäßig Drogen und  essen auch nicht sonderlich gesund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das so lese, dann kommt mir mein Leben noch viel mehr wie Russisches Roulette vor. Jeder Tag könnte der letzte sein. Und gleichzeitig tun wir alle so, als würden wir ewig leben. Das ist schon ein bisschen verrückt, oder? Aber in Momenten, in denen ich mit dem Tod konfrontiert werde, wird mir bewusst, wie kostbar jeder einzelne Tag ist und wie total irrsinnig es ist, dass wir tausende von Lebenstagen einfach so mit völlig unsinnigem Zeug verplempern. Sicher werde ich nun nicht mein gesamtes Leben umkrempeln, aber ein gelegentliches Innehalten, ein Hinterfragen all dessen, was meinen Alltag ausmacht, tut manchmal schon ganz gut. Schließlich ist unsere Zeit das kostbarste Gut, das wir haben.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Abschied</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-26T08:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6396911/">
    <title>Neuanfang</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6396911/</link>
    <description>Kennen Sie das? Sie haben eine Entscheidung getroffen, die Ihr Leben von Grund auf verändern wird: einen Wechsel des Wohnorts, des Arbeitsplatzes, des Lebensabschnittsgefährten  oder gleich alles auf einmal.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorfreude und Verzagen halten sich nun die Waage. Mit Zwanzig lässt man sich auf ein derartiges Wagnis ein, ohne mit der Wimper zu zucken, mit Vierzig kostet es Überwindung. Mal können Sie es kaum erwarten, dann wieder werden Sie von Zweifeln geplagt: Kommt das nicht alles viel zu plötzlich? Haben Sie es sich auch reiflich überlegt? Was, wenn alles schief geht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige im Selbstversuch getestete Alltagswahrheiten und Binsenweisheiten zur besseren Bewältigung solcher Situationen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Jeder Neuanfang ist eine Chance, genau dies zu tun: noch einmal von vorne anzufangen; Dinge besser zu machen, die Sie bisher an Ihrem Leben gestört haben. Aber: Aus Ihrer Haut kommen Sie nicht heraus. Sie sind so, wie Sie sind  mit allen Stärken und Schwächen, die Sie auch weitehin auf Ihrem  Lebensweg begleiten und Ihnen Vor- und Nachteile verschaffen werden. &lt;br /&gt;
	Auch wenn Sie sonst ohne Einkaufszettel zu Aldi gehen und Telefonnummern in Ihrem Kopf statt Ihrem Handy speichern: Tragen Sie alle wichtigen Termine, Kündigungsfristen usw. in Ihren Kalender ein und führen Sie To do-Listen. Das hilft Ihnen nicht nur bei der Planung, sondern macht eine gewaltige Veränderung überschaubar: &lt;b&gt;Sie haben alles unter Kontrolle!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
	Wenn Sie zu nächtlichen Panikattacken neigen: Das ist lästig, aber ganz normal, offenbar sogar evolutionär bedingt  ein Überlebensinstinkt, der unsere Vorfahren vor Überfällen im Schutze der Dunkelheit warnte.  Legen Sie sich irgendetwas neben Ihr Bett, das Sie daran erinnert, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben: einen Zettel mit fünf Dingen, auf die Sie sich ganz besonders freuen; die Zusage von Ihrem neuen Arbeitgeber; ein Foto von dem Strand, an dem Sie in naher Zukunft Ihr Trainingspensum absolvieren werden ... &lt;br /&gt;
	Sollte Ihre Entscheidung nicht freiwillig erfolgt, sondern Ihnen durch äußere Umstände aufgezwungen worden sein: Glauben Sie mir, es ist  jedenfalls auf Dauer  viel gesünder, die Herausforderung anzunehmen, statt ewig mit dem Schicksal zu hadern. &lt;br /&gt;
	Machen Sie sich keine Illusionen. Jede Entscheidung ist ein Scheideweg; jeder Neuanfang bedeutet, dass etwas Altes unwiederbringlich vorbei ist. Natürlich werden Sie manches  vermissen, mal mehr, mal weniger  nicht zuletzt, weil Sie einen Teil von sich selbst für immer hinter sich lassen; natürlich wartet am anderen Ende nicht der Siebte Himmel, sondern nur ein anderes Leben mit Problemen, die Sie im Moment noch gar nicht absehen können.  Versuchen Sie, in Ihrem Gedächtnis einen Moment zu fixieren, in dem Sie felsenfest davon überzeugt waren, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie werden sich wundern, wie viel Kraft Sie aus dieser Erinnerung schöpfen können, wenn Sie von Zweifeln und Reuegefühlen heimgesucht werden. &lt;br /&gt;
	Alte Freunde lassen sich nicht einfach durch neue ersetzen. Schon gar nicht dürfen Sie Freundschaften mit beruflichen Kontakten verwechseln. Um Letztere müssen Sie sich aktiv bemühen, Erstere können Sie nicht erzwingen. Freundschaften brauchen Zeit, um heranzureifen.  Schauen Sie sich vor einem Umzug im Internet um: Welche Möglichkeiten gibt es am neuen Ort, Gleichgesinnte kennen zu lernen, etwa im Sportverein, im Tanzstudio, an der Volkshochschule oder beim Kochkurs? Lässt sich vielleicht per E-Mail schon etwas anbahnen, ein erster Kontakt zu einem Lauftreff, einem Lesezirkel oder einem Stammtisch für Freiberufler knüpfen? &lt;br /&gt;
	Planen Sie lieber großzügig. Selbst wenn Sie nicht gerade mit Kind und Kegel umziehen: Mehr als die sprichwörtlichen Siebensachen haben Sie garantiert angehäuft. Außerdem weiß man nie, was noch alles dazwischenkommt. Eine Krankheit oder ein unvorhergesehener Großauftrag kann Sie völlig aus der Bahn werfen, wenn Sie die Zeit allzu knapp bemessen haben. &lt;br /&gt;
	Reißen Sie nicht alle Brücken hinter sich ein. So groß die Versuchung sein mag, ernst zu machen mit dem Neuanfang, alles auf Null zurückzustellen: Wenn sich eine Entscheidung wider Erwarten doch als falsch erweist, kann es das Klügste sein, sie rückgängig zu machen. Das hat nichts mit Scheitern oder Versagen zu tun, sondern damit, Erfahrungen zu machen und aus ihnen zu lernen. &lt;br /&gt;
	Unterschätzen Sie nicht die psychische Belastung, die Sie sich zumuten. Eine Entscheidung zum Neuanfang kann zunächst ungeheuer belebend, ja erlösend wirken  endlich haben Sie ein Ziel vor Augen; eine Gewissheit, dass Ihr Leben nicht die nächsten zehn, zwanzig Jahre im selben Trott so weitergeht! Aber es gibt Studien, denen zufolge ein derartiger Einschnitt kaum weniger  Stresspotenzial birgt als der Tod eines geliebten Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Verlieren Sie &lt;strike&gt;niemals&lt;/strike&gt; nicht den Mut!</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Beate Brown </dc:rights>
    <dc:date>2010-06-25T08:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6345732/">
    <title>Alltagsbeobachtungen</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6345732/</link>
    <description>Für kreatives Schreiben ist eine gute Beobachtungsgabe unabdingbar. Ich bin oft in Gedanken versunken und eher nach innen gewandt, weil mit tausend Dinge durch den Kopf gehen. Dabei entgeht mir dann so manches in meiner Umwelt. Aber genauso oft schaue ich auch sehr bewusst hin. Ich beobachte Menschen auf der Straße, in der S-Bahn oder im Supermarkt, wie sie sich bewegen, wie sie angezogen sind, wie sie sich mit anderen Menschen unterhalten. Daraus ziehe ich dann meine Schlüsse  die meistens sicher nicht stimmen. Aber manchmal laufen richtige Filme in meinem Kopf ab und ich dichte Menschen ein ganzes Leben an. Das ist dann wiederum ein wunderbarer Stoff für eine Kurzgeschichte oder eine Szene in einem Roman. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist zum Beispiel das alte Paar, dem ich immer wieder beim Spazierengehen begegne. Hand in Hand kommen sie mir in flottem Schritt entgegen. Dabei sind die Beiden sicher fast Achtzig, haben graue, kurze Haare und faltige Gesichter. Sie tragen das ganze Jahr über Birkenstocksandalen, im Sommer barfuß, im Winter mit dicken, selbstgestrickten Wollsocken, dazu die passenden bunten Mützen und Schals. Sie wirken ernst und in sich gekehrt, manchmal kommt es mir fast so vor, als würden sie mich richtig böse anschauen. Wer weiß, vielleicht tun sie das auch und hegen voller Grimm Vorurteile über die Jugend von heute  zu der ich mich weiß Gott nicht mehr zähle, aber aus der Perspektive einer Achtzigjährigen bin ich natürlich noch sehr jung. Vielleicht sind sie aber auch einfach nur  ähnlich wie ich  so sehr in ihre eigene Gedankenwelt versunken, dass sie mich gar nicht richtig wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir vor, dass er Wissenschaftler war, vielleicht Mathematik oder Germanistik, und sie Lehrerin für Kunst und Handarbeiten. Vielleicht aber waren auch beide Musiker, oder er war Pastor und sie hat die Kinder aufgezogen. In jedem Fall liegt hinter ihnen ein buntes, bewegtes Leben. Sie haben nicht jahrelang in Großraumbüros zugebracht und sind dem schnellen Geld nachgejagt. Vielmehr sind sie bei den großen Friedensdemonstrationen in den 80ern mit marschiert und haben sich in Brokdorf einer Sitzblockade angeschlossen, bis sie von Wasserwerfern fortgespült wurden. Sie haben sich für die Gleichberechtigung der Frauen eingesetzt, bei der Eröffnung des ersten Hamburger Bioladens mitgewirkt und sie gehörten zu den Gründungsmitgliedern der Grünen. Vielleicht sind sie zu den Kirchentagen gefahren, damals, als dort noch Politik gemacht wurde und die Leute nicht nur fröhliche Liedchen trällerten. Vielleicht sind sie auch Anthroposophen und haben ihre Kinder in eine Waldorfschule geschickt. Früher mal lebten sie in einer Wohngemeinschaft auf dem Land. Heute bewohnen sie ein Gründerzeithaus, das sie eigenhändig restauriert und vor dem Abriss bewahrt haben. Die Hausgemeinschaft war früher mal sehr eng, jeder war für jeden da, die Türen mussten nicht abgeschlossen werden, die Kinder waren nie allein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das anders. Heute wollen die jungen Nachbarn mit den spinnerten Alten nicht mehr viel zu tun haben. Sie wissen nicht mehr, dass Leute wie diese Wollsockenträger dafür gesorgt haben, dass unsere Regierung über Alternativen zum Atomstrom nachdenkt, dass es Bio-Möhren bei Aldi gibt und unverheiratete Paare zusammenleben können, ohne dass es irgendwen interessiert. Dafür sind ihnen die Bio-Produkte selbst im Discounter zu teuer, weil sie ihr Geld lieber für das neuste Macbook, Designerklamotten und Pauschalreisen nach Gran Canaria ausgeben, statt sich gesund zu ernähren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist verständlich, dass das alte Wollsockenpaar darüber erbittert ist und grimmig in die Gegend schaut. Wozu haben wir denn gekämpft, wenn nicht für euch, die nächsten Generationen? fragen sie sich beim Anblick all dieser gelangweilten, unengagierten Jugendlichen. So könnte es doch sein, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch sein, dass alles ganz anders ist. Doch das ist egal. Denn ich habe zwei schöne Charaktere für einen neuen Text gefunden.</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-20T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6323792/">
    <title>Entstauben Sie Ihre Korrespondenz!</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6323792/</link>
    <description>Darf man das denn? &lt;br /&gt;
Diese Frage wurde mir kürzlich in einem Seminar zum beruflichen Schreiben gestellt. Wie schreibt man kundenorientierte, moderne Geschäftsbriefe? Darum ging es. Vieles erschien mir während der Vorbereitung so banal, dass ich kaum wagte, es vor meinen Teilnehmern zur Sprache zu bringen. Doch ich war überrascht. Schon Kleinigkeiten führten zu Irritationen:&lt;br /&gt;
Darf ich wirklich einen Brief mit etwas anderem als &lt;i&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;/i&gt; unterschreiben? fragte die Teilnehmerin noch einmal. &lt;br /&gt;
Ja, Sie dürfen! antwortete ich nachdrücklich. Es ist sogar gut, wenn Sie das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefe, die zum großen Teil aus Standardformulierungen bestehen, werden vom Empfänger oft nur überflogen. Schließlich kennt er ja den Text  oder meint, ihn zu kennen. Dabei entgehen ihm dann möglicherweise wichtige Details. Dagegen wecken Geschäftsbriefe, die von der Norm abweichen  und sei es nur minimal  Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstauben Sie also ruhig mal Ihre Geschäftskorrespondenz! Müssen Sie denn wirklich jeden Brief mit &lt;i&gt;hiermit&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Bezug nehmend auf &lt;/i&gt;beginnen? Viel sympathischer und vor allem kundenfreundlicher wirkt Ihre Post, wenn Sie derartige Floskeln vermeiden und stattdessen erst mal mit einem Dank beginnen: &lt;i&gt;vielen Dank für Ihren Brief&lt;/i&gt; klingt viel weniger nüchtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie zudem lange Bandwurmsätze, Substantivierungen, Passivformulierungen und unnötige Fremdwörter meiden, wird Ihre Korrespondenz viel lebendiger, frischer und vor allem lesbarer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie ist es nun mit dem Briefschluss? Der Duden schlägt gleich mehrere Varianten vor: &lt;i&gt;Mit freundlichem Gruß, Mit verbindlichen Grüßen, Freundliche Grüße. &lt;/i&gt;Alle sind auch in förmlichen Geschäftsbriefen erlaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probieren Sie es doch mal aus!</description>
    <dc:creator>Katharina Burkhardt</dc:creator>
    <dc:subject>Kreatives Schreiben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Katharina Burkhardt</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-05T18:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6269640/">
    <title>Erste Liebe</title>
    <link>http://knotenpunkte.twoday.net/stories/6269640/</link>
    <description>Die erste große Liebe meines Lebens ging in die Brüche, als wir beide zehn Jahre alt waren und aufs Gymnasium kamen. In der Grundschule waren wir ein Traumpaar: ich die brave Klassenbeste, er der Beste auf dem Sportplatz, Klassensprecher und mit seinen goldenen Engelslocken Liebling sämtlicher Lehrerinnen. Dann wurde alles anders: Plötzlich reichten eine Eins in Mathe und ein paar todesmutige Sprünge vom Fünfmeterbrett nicht mehr aus, um bei den Jungs gut anzukommen. Andere Mädchen waren hübscher als ich, schlanker, blonder, bald auch fraulicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er dagegen war beliebter als je zuvor: Torschützenkönig der Schulmannschaft, Oscar-verdächtiger Hauptdarsteller in den Träumen und den Tagebüchern meiner neuen Mitschülerinnen, gern gesehener Gast auf jeder Party  Fete, sagten wir damals , ob mit oder ohne seine Band. Meine Mutter, der ich auf langen Spaziergängen meinen Liebeskummer in epischer Breite schilderte, meinte mit ganz ungewohnter Boshaftigkeit, sie habe sich schon immer gefragt, wie zwei so unscheinbare Eltern einen solch brillanten Sohn zeugen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute  das weiß ich dank Google  übt er in unserer Heimatstadt in der westdeutschen Provinz einen grundsoliden bürgerlichen Beruf aus, in dem er recht erfolgreich ist, hält Vorträge beim Mittelstandsverband der CDU, ist mit seiner Freundin aus der Oberstufe verheiratet und im Sportverein aktiv, auch dies recht erfolgreich. Auf Bildern sieht er verbissen und verhärmt aus, dieser Junge, aus dem alles hätte werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die ganze Tragik dieser Geschichte neulich im Berliner Kollegenkreis zum Besten gab, fielen die Reaktionen recht unterschiedlich aus  von spöttisch (Ich war immerhin mal Kassierer im Penny-Markt!) bis nostalgisch. Ein besonders pragmatischer Zeitgenosse meinte: Wärst du doch bloß mit dem zusammen geblieben  dann könntest du heute drei warme Mahlzeiten am Tag essen und zweimal im Jahr nach Neuseeland jetten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Bekannter vertraute mir später an, er habe im Anschluss an unser Gespräch ganze Stunden mit dem letztlich vergeblichen Versuch verbracht, seine eigene Jugendliebe in den Weiten des Internet aufzuspüren. Ob wir ihnen ihre Erfolge gönnen oder mit Schadenfreude zur Kenntnis nehmen, dass auch ihre Träume sich nicht erfüllt haben  die eine oder andere Träne weint wohl jede(r) von uns den Weißt-du-nochs, den Was-wäre-wenns und Hätte-so-schön-sein-könnens nach!</description>
    <dc:creator>Beate Brown </dc:creator>
    <dc:subject>Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Beate Brown </dc:rights>
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